10 Tipps für Non-Profit-Organisationen für verbreitungsstarke Videos

Wäre es nicht wundervoll, wenn Sie für ein Projekt oder eine Tätigkeit Ihrer Organisation ein Video erstellen könnten, welches jeder sehen und weiterempfehlen würde? Tausende bis Millionen an YouTube Views und nur positive Kommentare als Reaktion bekommen? Das wünscht sich jeder, der sich berufsmäßig im Internet bewegt.

Warum das in den allerwenigsten Fällen funktioniert hängt meist damit zusammen, dass das Video nicht „massentauglich“ ist, d.h. die Leute werden davon nicht angesteckt. Das Video hat nicht genügend Potential, um Leute zu fesseln und zu bewegen, es weiter zu verbreiten.

In dem Blog von ListenIn Pictures habe ich einen Artikel gefunden, welcher 10 Anregungen auflistet, wie Ihr Video den Einzelnen ansteckt und an die Massen weitergetragen wird.

1. Es spielt in erster Linie keine Rolle, wie gut die Idee hinter dem Video ist, sondern wie gut es weitergegeben werden kann.
Es ist nicht gut genug, ein Video nur über Ihre Arbeit zu erstellen. Es ist unerheblich, wie gut Ihre Organisation arbeitet, wenn sich daraus keine spannende und nachhaltige Story generieren lässt, die Leute gerne mit ihren Bekannten teilen möchten.

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pfa:nder

Besonders kleine und mittlere Unternehmen sowie Non-Profit-Organisationen können von einem Engagement in den Sozialen Netzwerken profitieren und so die Kundenbindung sowie die Aussenwahrnehmung Ihrer Organisation oder Ihres Unternehmens positiv beeinflussen. Als Social Media Consultant unterstütze ich Sie bei der Festlegung Ihrer Ziele sowie bei der Ausarbeitung einer individuellen Social Media Strategie. Auch die Nachverfolgung der gesetzten Ziele (Monitoring) oder die Unterstützung bei praktischen Aktivitäten kann Bestandteil dieser Dienstleistung sein.

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5 Social Media Tipps für das Non-Profit Management

Non-Profit-Organisationen unterscheiden sich nicht sehr von gewinnorientierten Unternehmen, was die Strategien betrifft, mit der Basis zu kommunizieren und zu interagieren. Die Basis sind in beiden Fällen Menschen, die eine Affinität zur Organisation oder zum Unternehmen bereits aufgebaut haben oder für diese eine Zielgruppe bilden. Social Media Management ist hierbei ein Schlüsselfaktor, um Ihren Namen oder Ihre Marke bei möglichst vielen Menschen prasent und nachhaltig bekannt zu machen. Aufbauend darauf gehört dazu auch die Menschen zu einem Engagement zu bewegen und all diese Aktivitäten entsprechend zu monitoren.
Ich möchte den Non-Profit-Entscheidern 5 Tipps mit aus den Weg geben, die Sie bei der Ausarbeitung Ihrer Social-Media-Strategie berücksichtigen sollten:

1. Sie müssen Ihre Zielgruppe kennnen
Um überhaupt mit der Ausgestaltung einer Strategie zu beginnen, müssen Sie wissen, wer die Menschen sind, denen Sie eine Botschaft vermitteln möchten. Denn danach richtet sich z.B. die Art und Weise, wie Sie in den Sozialen Netzwerken auftreten sollten. Identifizieren Sie “Keyplayer”, das beisst Personen, die bereits eine hohe Reputation in Ihrem Bereich ausweisen und bewegen Sie diese zur Interaktion mit Ihrer Social Media Präsenz. Dadurch kommen Sie ins Gespräch und werden weitere Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

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Besonders kleine und mittlere Unternehmen sowie Non-Profit-Organisationen können von einem Engagement in den Sozialen Netzwerken profitieren und so die Kundenbindung sowie die Aussenwahrnehmung Ihrer Organisation oder Ihres Unternehmens positiv beeinflussen. Als Social Media Consultant unterstütze ich Sie bei der Festlegung Ihrer Ziele sowie bei der Ausarbeitung einer individuellen Social Media Strategie. Auch die Nachverfolgung der gesetzten Ziele (Monitoring) oder die Unterstützung bei praktischen Aktivitäten kann Bestandteil dieser Dienstleistung sein.

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Die schlimmsten Fehler im Umgang mit Social Media – und wie sie vermieden werden können

Social Media ist ja mittlerweile schon so verbreitet, dass die meisten kleinen und mittleren Unternehmen bereits damit experimentiert haben. Jedoch sind die gesammelten Erfahrungen sehr breit gestreut und nur einige wenige können auf gute Ergebnisse oder sogar einen positiven ROI zurückblicken. Dies liegt vor allem daran, dass sich Social Media in den letzten paar Jahren stark gewandelt hat. In der Vergangenheit waren die Sozialen Netzwerke vorwiegend die Spielwiese von Technikbegeisterten und nur wenige Unternehmen waren bei Facebook, geschweige denn bei Twitter vertreten. Zu diesen Zeiten war es noch einfach, aus der „Masse“ hervorzustechen. Damals war es noch ausreichend, eine Unternehmenspräsenz in einem Social Media Kanal zu erstellen und ab und zu einige Promotionpostings abzusetzen. Doch die Nutzergemeinde ist heutzutage sehr viel anspruchsvoller geworden. Es sind nun nicht nur mehr die Nerds und Geeks in Social Media unterwegs, sondern Menschen jeglicher Länder und Schichten. Die Mitglieder in Sozialen Netzwerken erwarten regelmässige Aktivität und sehr hochwertige Informationen von den Unternehmen, sowie eine zeitnahe Reaktion auf Userkommentare. Diese Erkenntnis und der damit verbundene Aufwand veranlassen viele Unternehmen, Ihre Social Media Aktivitäten entweder weiter zu verringern oder ganz einzustampfen. Doch das ist der falsche Weg, denn Social Media wird in Zukunft Kaufentscheidungen noch viel stärker beeinflussen.

Zumeist liegt der „Misserfolg“ daran, dass einige grundlegende Dinge im Umgang mit Social Media nicht beachtet werden. Diese möchte ich hier auflisten und darauf eingehen.

Social Media ist nicht Marketing

Viele Unternehmen betrachten Social Media als einen weiteren Marketing Kanal, wie z.B. den Unternehmensblog oder PR feeds. Während es auf diesen Kanälen legitim ist, für eigene Produkte oder Dienstleistungen Werbung zu machen, wird dies von der Nutzergemeinde in Social Media nur in sehr geringem Maße toleriert. Als Faustregel kann man sagen, dass höchstens 10-15% der Beiträge einen Werbecharakter haben sollten – und auch diese nicht zu offensiv, sondern eher „getarnt“ in einem Erfahrungsbericht oder eine Fotostrecke. Oft hört man auch folgendes: „Wir folgen offensiv anderen Usern, aber diese folgen uns nicht zurück! Woran liegt das?“. Nun, stellen Sie sich Social Media als eine Party vor und Sie versuchen, mit anderen Gästen ins Gespräch zu kommen. Gelingt Ihnen dies, wenn Sie nur um eine Gruppe anderer Gäste herumschwänzeln? Wahrscheinlich eher nicht, sondern Sie müssen sich aktiv am Gespräch beteiligen und dem Gespräch auch einen Mehrwert bieten, denn sonst werden Sie schnell wieder von den anderen ausgegrenzt. Social Media tickt nach demselben Prinzip: Engagieren Sie sich, diskutieren Sie mit, stellen Sie Fragen, liefern Sie kompetente Antworten. Dann wird man Sie als lohnenswertes Mitglied wahrnehmen.

Die Planlos-Strategie funktioniert nicht

Die neue Facebook Page ist angelegt und der Twitter Account eingerichtet. Doch wo sind die anderen? Warum kommt niemand und folgt mir?
Die anderen sind derzeit mit ihren Freunden und verbundenen Fanseiten beschäftigt. Laut einer Facebook-Studie ist der durchschnittliche Nutzer mit 130 Freunden und zusätzlich 80 weiteren Fanseiten, Gruppen oder Events verbunden. Sie können sich die Masse an Statusupdates vorstellen, die ein einzelner Nutzer täglich zu bewältigen hat. Er hat einfach nicht die Zeit und wohl auch nicht die Lust, blindlings hineinzustochern und zu hoffen, etwas interessantes (wie z.B. Ihre Page) zu finden. Um aus diesem Gatter heraus- oder vielmehr hineinzubrechen, brauchen Sie eine klar definierte Strategie, um Ihre Social Media Accounts zu verbreiten und diejenigen mit gutem Content zu versorgen, die Ihnen dann folgen werden. Vergeuden Sie Ihre Zeit nicht mit Warten darauf, dass Sie per Zufall gefunden werden, sondern entwickeln stattdessen einen Plan, um Nutzer anzusprechen, für sich zu gewinnen und bei Ihnen zu halten.

Die bloße Anzahl an Fans und Followern ist nicht wichtig

Immer wieder bekommt man von Unternehmen bei der Frage nach dem Erfolg ihrer Social Media Aktivitäten als Antwort nur die Zahl der Fans bei Facebook oder die der Follower bei Twitter genannt. Dabei ist diese Zahl als Messgröße für den Social Media Erfolg völlig ungenügend. Denn Studien belegen, dass höchstens 3% bis 7,5% Ihrer Fans Ihre Statusupdates auf der Unternehmensseite überhaupt wahrnehmen. Statt also nur auf die Anzahl der Fans zu schauen, sollten Sie sich darauf fokussieren, Inhalte mit Mehrwert zu publizieren. Damit erreichen Sie eine tiefere Verbundenheit Ihrer Fans mit Ihrer Seite und erhöhen somit die Chance, dass Ihre Beiträge nicht nur wahrgenommen, sondern auch gelesen und – im besten Fall – kommentiert werden. Wenn Sie das erreicht haben, sind Sie quasi am Ziel angekommen, denn dann ist der Nutzer von sich aus auf Sie zugekommen und Sie können ihn im direkten Dialog von Ihrem Unternehmen überzeugen.

Es werden nicht immer nur angenehme Beiträge kommen

Vielleicht haben Sie schon von dem Begriff „Shitstorm“ gehört. Dabei handelt es sich um eine Diskussion auf einer Unternehmensseite in einem Sozialen Netzwerk, wo sich die Nutzer öffentlich über ein Thema mit Unternehmensbezug auslassen – und das überwiegend negativ oder zumindest deutlich kontrovers. Die meisten Unternehmen sind mit diesem Phänomen deutlich überfordert und wissen sich zumeist nicht anders zu helfen, als Beiträge zu löschen oder zu sperren. Das ist jedoch genau der falsche Weg, auf negative Beiträge zu reagieren. Diejenigen, die schlecht über Ihr Unternehmen sprechen wollen, werden einen anderen Platz im Internet finden, wo Sie keine Handhabe dagegen haben. Sie sollten sich stattdessen der Herausforderung stellen, Position beziehen und Ihre Beweggründe erläutern. Wenn es nur einige wenige sind, die sich auf Ihr Unternehmen eingeschossen haben, dann wird Ihnen Ihre restliche Nutzergemeinschaft zur Seite eilen und die „Querulanten“ in die Schranken weisen.
Doch in der Regel bauscht sich ein Thema nicht zu einem Shitstorm auf. Stattdessen werden einzelne User Ihnen kritische Fragen stellen und darauf sollten Sie vorbereitet sein. Sie müssen z.B. festlegen, ob Ihr Social Media Manager auch diese Fragen oder Kommentare beantworten darf oder ob dies „Chefsache“ ist. Doch ganz unvorbereitet werden solche Fragen und Probleme nicht auftauchen. Erstellen Sie im Vorwege, nämlich im Rahmen der Erstellung einer Social Media Strategie und Social Media Guidelines, eine Liste mit den 10 häufigsten Fragen (und den Antworten darauf) an Ihren Support (entweder per Telefon oder per Email), sowie die 10 grössten PR-Pannen, die Ihnen bisher passiert sind. Sie können sich sicher sein, dass diese Punkte Sie auch in Social Media einholen werden, aber dann sind Sie darauf bereits vorbereitet…

Eine gute Strategie macht vieles einfacher

Der wohl wichtigste Grund dafür, dass die meisten Unternehmen mit ihren Social Media Aktivitäten keinen Erfolg haben, ist das Fehlen einer klar definierten Strategie. Es herrscht leider immer noch die Meinung vor, man erstelle sich mal einen Account in einem Sozialen Netzwerk, denn die sind ja umsonst, und fange dann mal an “irgendwas” zu posten. Problem daran ist, dass dieses “irgendwas” zumeist leider überhaupt nicht das ist, was Ihre Zielgruppe interessiert und lesen möchte. Insofern besteht für diese Nutzer auch nicht die geringste Veranlassung, sich mit Ihrem Unternehmen durch Like, Follow oder Kommentare zu engagieren. Aus diesem Grund ist der initiale Aufwand zur Entwicklung einer Social Media Strategie mit Ihren Unternehmenszielen und Messpunkten von elementarer Bedeutung, um Ihren Social Media Erfolg zu messen und zu erreichen.

Falls auf Ihr Unternehmen einer oder mehrere der angesprochenen Punkte zutreffen, schreiben Sie mich gerne an und wir analysieren gemeinsam Ihre bisherige Vorgehensweise. Oder hinterlassen Sie einen Kommentar, ob Sie den Aspekten zustimmen. Vielen Dank.

pfa:nder

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Nützliche Tipps für Non-Profit-Organisationen zum Social Media-Einstieg – Teil 3

Nachdem Sie nun vor ein paar Tagen und vorgestern die ersten beiden Teile der Social Media Tipps für Non-Profit-Organisationen erhalten haben, folgt nun der Abschluss der Reihe mit den letzten 4 Tipps:

9. Kommunizieren Sie regelmässig mit Ihren Freunden in den Sozialen Netzwerken
Es ist wichtig, dass Sie eine gewisse Verbindlichkeit in die Kommunikation mit Ihren Freunden und Unterstützern erreichen. Veröffentlichen Sie neue interessante Inhalte in all Ihren Social Media Kanälen, doch achten Sie darauf, dass Sie die Updates zeitlich streuen. Verteilen Sie lieber die Veröffentlichung auf einen grösseren Zeitraum, als an einem Tag Ihre Freunde zuzuschütten und dann an den nächsten Tagen nichts mehr zu schreiben. Zumeist sind die Informationen nicht so hochbrisant, dass sie nicht noch einen oder zwei Tage damit warten könnten.

10. Ähnliche Profile in Ihre Sache einspannen
Sie werden wahrscheinlich recht schnell Profile oder Pages mit den gleichen Interessen wie die Ihren finden. Empfinden Sie diese nicht als Konkurrenz, sondern als Chance der Vernetzung. Suchen Sie den Kontakt zu diesen Organisationen und bieten Sie einen Austausch von Informationen an. Dies wird Ihren Anhängern zusätzlichen Mehrwert bieten und Ihre Social Media Präsenz attraktiver machen.

11. Aktivieren Sie Ihre Kontakte in den Sozialen Netzwerken
Irgendwann werden Sie vielleicht anfangen wollen, Ihre Freunde und Follower in „echte“ Unterstützer, Spender oder freiwillige Helfer umzuwandeln. Stellen Sie deshalb sicher, dass auf Ihren Social Media Seiten immer genügend Möglichkeiten präsent sind, sich in verschiedenster Form einzubringen. Lassen Sie es Ihre „Fangemeinde“ wissen, wenn Sie z.B. tatkräftige Unterstützung bei einem Wohltätigkeitsfest benötigen oder schildern Sie einen konkreten Fall, wo finanzielle Hilfe nötig ist. Die Unterstützungsbereitschaft der Menschen steigt deutlich, wenn Sie ihnen darlegen, wohin ihr Geld oder die Unterstützung fließen. Bieten Sie auf Ihrer Seite auch unbedingt die (dezente) Möglichkeit der Online-Spende. Vielleicht wird dabei nicht besonders viel rumkommen, aber „Kleinvieh gibt auch Mist“ – und die Besucher werden einer Non-Profit-Organisation einen Spenden-Button nicht übel nehmen.
In jedem Fall sollten Sie auf Ihrer Seite eine Information veröffentlichen, wenn Events ausgetragen oder Projekte beendet wurden, auch wenn Sie hierbei nicht unterstützt wurden. Dies kann z.B. in Form einer Bilderschau des Events oder einer anschaulichen Projektzusammenfassung erfolgen. Vielleicht regt diese Berichterstattung dann Menschen an, sich bei Ihrer Organisation zu engagieren.

12. Betrachten Sie Social Media als eine Investition in die Zukunft
In den Sozialen Netzwerken tummeln sich immer noch überwiegend Menschen der jüngeren Generation – obwohl die Anzahl der älteren Menschen deutlich zugenommen hat. Auch wenn Sie momentan von den jüngeren Mitgliedern noch nicht viel Unterstützung erfahren, investieren Sie damit in die Zukunft, denn diese Menschen werden später in das Arbeitsleben einsteigen und somit zu potentiellen Spendern heranwachsen. Pflegen Sie bereits heute die Kontakte zu dieser zukünftigen Zielgruppe, sonst wird es eine andere Organisation tun.

Ich habe Ihnen hier ein paar Tipps und Anregungen präsentiert, worauf Sie im Umgang mit Social Media achten sollten. Wenn Sie dennoch das Gefühl haben, an der einen oder anderen Stelle unsicher zu sein und Unterstützung brauchen, würde ich mich über eine Kontaktaufnahme sehr freuen. Gemeinsam werden wir Ihre Organisation fit für die Aktivitäten in Sozialen Netzwerken machen.

In den nächsten Tagen werde ich den gesamten Artikel als PDF zur Verfügung stellen. Den Download-Pfad veröffentliche im Blog.

Der Artikel ist angelehnt an einen englischen Artikel auf about.com.

pfa:nder

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Nützliche Tipps für Non-Profit-Organisationen zum Social Media-Einstieg – Teil 2

Gestern hatte ich Ihnen den ersten Teil der Social Media Tipps für Non-Profit-Organisationen vorgestellt. Heute folgen nun 4 weitere Tipps:

5. Vergrössern Sie Ihre Reichweite
Wenn Sie ein Netzwerk auswählen, nutzen Sie die Möglichkeiten der Informationsverarbeitung, die dieses Netzwerk bietet. Einige Netzwerke bieten die Möglichkeit, neben privaten Profilen auch Unternehmensseiten anzulegen und Gruppen zu gründen. Dies sollten Sie tun, um mehr Aufmerksamkeit auf Ihre Organisation zu leiten. Sie sollten sich nur mit den Regelungen des jeweiligen Netzwerkes vertraut machen, die doch recht unterschiedlich ausgestaltet sind. In Facebook ist es zudem möglich, ein Unternehmen als Sponsor für die eigene Gruppe zu „engagieren“. Vielleicht finden Sie ein Unternehmen, das sich mit Ihnen zusammen in der Gruppe präsentieren möchte. Auf jeden Fall sollten Sie darauf achten, dass Sie die verschiedenen Möglichkeiten der Aufmerksamkeitsstreuung auch attraktiv gestalten und halten. Andernfalls wäre dies etwas verschwendete Zeit und Mühe.

6. Vermitteln Sie einen guten ersten Eindruck
Wie so oft im Leben zählt auch in den Sozialen Netzwerken der erste Eindruck ungemein. Sie werden es aus Ihrem eigenen Gefühl kennen, dass Sie sich lieber auf einer schön gestalteten Website aufhalten, als auf einer ungeordneten Baustelle. Man sagt zwar immer nur der Inhalt zählt, aber Hand auf’s Herz, bleiben Sie länger auf einer Website, die Ihnen keinen angenehmen Eindruck vermittelt? Achten Sie deswegen von vornherein darauf, dass Ihr Profil gut aussieht und überzeugend wirkt. Fangen Sie lieber 2 Wochen später mit Social Media an und investieren Sie die Zeit in die Gestaltung Ihrer Profile und Pages. Wählen Sie auch ein attraktives Profilbild und einen aussagekräftigen Titel, damit Ihr Profil in den Freundeslisten Ihrer Anhänger hervorsticht und wahrgenommen wird.

7. Veröffentlichen Sie Ihre wertvollen Inhalte mit dem grössten Verbreitungspotential
Social Networks sind dann am effektivsten, wenn die Menschen Informationen kreuz und quer verbreiten und damit eine breite Masse erreicht wird. Sie werden dies aber nur tun, wenn die Inhalte auch kreativ und „mehrwertbietend“ sind. Und im Idealfall sollen dies auch noch Ihre Inhalte sein. Studien haben ergeben, dass reine Textnachrichten nicht so häufig weitergegeben werden, wie Inhalte mit Bildern oder Videos. Deswegen gilt, dass Sie Ihre Informationen möglichst immer mit einem oder mehreren Bildern oder einem Video hervorheben sollten. Fragen Sie sich immer, wie der Beitrag auf Sie wirken würde – und seien Sie ehrlich. Wenn Sie schon nicht den „Cool!“-Effekt haben, dann sollten Sie den Beitrag noch einmal überdenken. Veröffentlichen Sie nie etwas, nur weil mal wieder was auf die Pinnwand sollte. Ihre Fans lesen lieber seltener Beiträge von Ihnen, dafür sind diese dann wirklich spannende und nachhaltige Themen.

8. Fürchten Sie nicht den Kontrollverlust
Social Media lebt von den Aktivitäten der Mitglieder und im Idealfall interagieren User auch mit Ihrer Organisation. Jedoch haben Sie keinen Einfluss darauf, was der einzelne User für einen Kommentar an Ihre Pinnwand schreibt oder über Ihre Organisation tweetet. In der Regel wird der überwiegende Teil Ihrer Anhänger Ihre Arbeit wertschätzen und positiv kommentieren. Es kann jedoch immer vorkommen, dass Sie mit negativen Äusserungen konfrontiert werden. Hierfür ist es sinnvoll, dass Sie sich eine generelle Vorgehensweise in solchen Fällen überlegen. Sie sollten jedoch auf keinen Fall diese Kritik, auch wenn sie ungerechtfertigt ist, einfach ignorieren oder gar löschen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Ihnen in solchen Fällen Ihre treuen Fans zur Seite eilen und den Querulanten in die Schranken weisen.

Ich hoffe, Ihnen wird auch der zweite Teil der Tipps bei Ihrer Aktivität in Social Media helfen. Seien Sie gespannt auf das Finale morgen, wenn ich den dritten und letzten Teil der Social Media Tipps für Non-Profit-Organisationen veröffentliche. Besuchen Sie meinen Blog oder abonnieren Sie den RSS-Feed.

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Nützliche Tipps für Non-Profit-Organisationen zum Social Media-Einstieg – Teil 1

Das Thema Social Media ist momentan in aller Munde und die meisten grossen Unternehmen haben ihre Claims bei Facebook, Twitter oder anderen sozialen Netzwerken bereits abgesteckt. Es wird angenommen, dass auch mittlere und kleine Unternehmen in 2012 vermehrt Social Media Aktivitäten aufnehmen werden. Doch was ist mit den gemeinnützigen Vereinen, Wohlfahrtsverbänden, Stiftungen, etc.? Hier sieht die Realität leider immer noch recht bescheiden aus, obwohl gerade für Non-Profit-Organisationen ein Einstieg in Social Media viele Vorteile bringt. In einem anderen Artikel hatte ich bereits beschrieben, warum Non-Profits in Zukunft Social Media verstärkt brauchen werden.

Nachfolgend gebe ich Ihnen einige nützliche Tipps, wie Sie mit Ihrer Non-Profit-Organisation den Einstieg in die Social Media Welt etwas einfacher gestalten können. Diese Tipps ersetzen jedoch nicht die Notwendigkeit einer Social Media Strategie, welche Ihre Ziele und Maßnahmen definiert, sie sollen jedoch erste Anhaltspunkte dafür geben, was bei einem Engagement in den sozialen Netzwerken wichtig ist. Falls Sie diesen Weg gehen möchten (und Sie sollten ihn gehen!), berate ich Sie gerne bei der Erstellung und Umsetzung einer individuellen Social Media Strategie für Ihre Organisation, denn es geht nicht allein um das Sammeln von „Likes“ oder „Followern“.

Dies ist Teil 1 der Social Media-Tipps für Non-Profit-Organisationen. Die beiden restlichen Teile werde ich in den folgenden Tagen veröffentlichen.

1. Wählen Sie die richtigen Social Media Kanäle
Es macht keinen Sinn, Netzwerke nur aufgrund ihrer Grösse auszuwählen, wenn dort keine Ihrer relevanten Zielgruppen aktiv sind. Andere Communities sind vielleicht kleiner, aber aufgrund der Teilnehmer-Struktur deutlich besser für Ihre Aktivitäten geeignet. Außerdem ist zumeist die Fokussierung auf einige wenige Netzwerke zu Anfang besser, als gleich in die breite Masse zu gehen. Gerade zu Anfang in der Lernphase sollten Sie Ihre Aktivitäten konzentrieren, um den Überblick zu behalten und Erfahrungen mit verschiedenen Techniken zu sammeln.

2. Finden Sie Ihre Unterstützer in den Sozialen Netzwerken
Mittlerweile sind viele hundert Millionen Menschen in Social Media aktiv, deswegen ist die Chance recht hoch, dass Unterstützer, die Sie kennen, auch bereits einen Account in einem oder mehreren Netzen besitzen. Schreiben Sie diesen besonderen Mitgliedern über das Netzwerk oder per Email eine Einladung zu Ihrer Fanpage oder Ihrer Gruppe, um ihnen einen weiteren Kommunikationskanal mit Ihrer Organisation anzubieten. Sie verbreitern damit die Streuung Ihrer Inhalte und damit die Wahrnehmung Ihrer Organisation.

3. Identifizieren Sie die richtigen Mitarbeiter
Eine Social Media Strategie in der Theorie ist schon mal eine gute Sache, doch Sie brauchen auch Mitarbeiter in Ihrer Organisation, die die Strategie dann auch umsetzen. Sie könnten natürlich diese Tätigkeit auch gut an eine externe Agentur übergeben, doch dies bedeutet wiederum nicht unerhebliche Kosten. Schauen Sie sich stattdessen in Ihrer Belegschaft um, vielleicht finden Sie eine Kollegin oder einen Kollegen, die/der sich bereits privat sicher im Social Media Umfeld bewegt. Vielleicht wird es sinnvoll sein, die Mitarbeiterin oder den Mitarbeiter auf eine Schulung zu bestimmten Netzwerken oder Kommunikations-Themen zu schicken, doch dies ist immer noch besser, als völlig von Null anzufangen.
Sollte sich in Ihrer Organisation jedoch keine geeignete Person finden, so rate ich zumindest für die Anfangszeit dennoch zu professioneller Unterstützung und gleichzeitig zur Fortbildung einer Kollegin oder eines Kollegen. Gerade zu Beginn Ihrer Social Media Aktivitäten passieren sonst Fehler, die Ihnen auf lange Sicht teuer zu stehen kommen können, bezogen z.B. auf Reputationsverlust oder gar Abspringen von Spendern und Unterstützern. Insofern wäre Ihr Engagement kontraproduktiv.

4. Stellen Sie genügend Zeit zur Verfügung
Social Media ist zumeist nicht sehr kostenintensiv, jedoch benötigt es Zeit – und das nicht zu wenig. Räumen Sie einer oder mehreren Personen in Ihrer Organisation ein, sich um die Freundschaftsanfragen zu kümmern, Kommentare auf anderen Seiten zu veröffentlichen, auf Eingaben zu reagieren und um andere in Ihr Netzwerk einzuladen. Denn darum dreht sich alles in Sozialen Netzwerken! Sie werden mit Ihren Aktivitäten nur Erfolg haben, wenn Sie Social Media Marketing als ernstzunehmende Ergänzung zum klassischen Marketing anerkennen und diesem Betätigungsfeld ebenso die benötigten Ressourcen einräumen.

Morgen geht der Artikel in die zweite Runde und Sie erhalten drei weitere Tipps für Ihre Social Media Aktivitäten. Besuchen Sie meinen Blog oder abonnieren Sie den RSS-Feed.

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5 Tipps, um mehr Kommentare für Ihren Blog zu bekommen

Sie haben ganz tolle Inhalte auf Ihrer Website veröffentlicht, die Ihren Besuchern Mehrwert bieten und interessante Anreize vermitteln. Bleibt nur noch die Frage, wie Sie Ihre Besucher dazu bewegen, Ihre Beiträge auch zu kommentieren und somit in eine Kommunikation zu verstricken, um sich über die Inhalte auszutauschen.

Kommentare sind eine großartige Möglichkeit für Sie, um mehr über Ihr Publikum zu erfahren. Sie geben oft Einblicke in ihre Gedankengänge, die Ihnen helfen, die Bedürfnisse der Kunden oder auch mögliche Herausforderungen besser zu verstehen. Dadurch erhalten Sie eine größere Chance, weitere wertorientierte Inhalte zu liefern, die die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe befriedigen. Je öfter und nachhaltiger Sie diesen Content liefern und damit den Bedürfnissen nachkommen, um so mehr Vertrauen und Glaubwürdigkeit bauen Sie bei
diesem Publikum auf. Erfahrungsgemäss ist es ein langer Weg, bei Ihren Besuchern Vertrauen und Glaubwürdigkeit aufzubauen und aus dem Publikum schliesslich zahlende Kunden zu generieren.

Durch die Erhöhung der Anzahl der Kommentare in Ihrem Blog und wie Sie darauf reagieren geben Sie neuen Besuchern wiederum einen Anhaltspunkt, wie gut Sie sich mit Ihrem Publikum engagieren. Hier sind fünf Tipps, wie Sie Ihre Blog-Kommentare erhöhen:

#1: Es muss für den Leser einfach sein, einen Kommentar zu hinterlassen

Ich lese immer wieder interessante Blogeinträge, bei denen ich gerne einen Kommentar hinterlassen würde. Aber manchmal müsste ich einen langwierigen Registrierungsprozess durchlaufen, um einen Kommentar schreiben zu dürfen oder die Kommentarfunktion ist schlichtweg nicht auffindbar. Vielleicht hatte der Blogger schlichtweg vergessen, die Kommentarfunktion zu aktivieren – wobei das in den meisten Content-Management-Systemen (CMS) mittlerweile standardmässig aktiviert sein dürfte. Dies alles sind technische Hürden, die Ihre Besucher davon abhalten, sich mit Ihnen in den Dialog zu begeben und was mich am Ende dazu trieb, die Seite wieder ohne einen abgegeben Kommentar zu verlassen.

Kurz gesagt: die Kommentarfunktion in Ihrem Blog muss deutlich sichtbar sein und es muss möglich sein, mit geringem Aufwand einen Kommentar zu hinterlassen. Dazu zählt auch, dass Sie nur die allernotwendigsten Eingaben abfragen sollten, die für einen Kommentar notwendig sind, wie z.B. der Name und die Emailadresse – es sei denn, Sie benötigen zwingend weitere Informationen vom Leser, welches Sie ihm allerdings dann verdeutlichen sollten!

Wenn Sie Angst vor Spam haben, gibt es mittlerweile für jedes CMS zuverlässige PlugIns zur Ausfilterung von nicht gewollten Spam-Kommentaren.

#2: Stellen Sie Fragen

Obwohl es offensichtlich erscheint und fast schon irrsinnig, sollten Sie Ihre Leser regelmässig auf die Möglichkeit der Abgabe von Kommentaren oder Meinungen hinweisen. Dazu stellen Sie dem Leser einfach am Ende Ihres Beitrages eine Frage, die sich auf den Inhalt des Blogposts bezieht.

Sie können zum Beispiel Fragen stellen wie „Wie finden Sie meinen Post?“ oder „Stimmen Sie mit meinen Aussagen überein“ oder vielleicht auch „Kennen Sie andere Beispiele, die meine Aussage bestätigen oder auch widerlegen? Ich freue mich auf die Diskussion.“. Allgemein gesagt, je spezifischer die direkte Fragestellung zum Blogartikel ist, umso mehr wird ein Leser geneigt sein, seine Meinung dazu in einem Kommentar zu hinterlassen. Ermutigen Sie deshalb Ihre Leser, einen Kommentar zu hinterlassen und in die Kommunikation mit Ihnen einzusteigen.

#3: Antworten Sie Leute, die Kommentare schreiben

Ich denke, wir kennen alle die Situation: wir schreiben einen Kommentar zu einem Artikel und hören vom Ersteller nie wieder eine Reaktion. Ich bin in diesen Fällen immer relativ frustriert.

Auf Menschen zu antworten, die sich die Zeit genommen haben, einen Kommentar zu schreiben, zeigt Wertschätzung gegenüber diesem Einsatz und es generiert eine Möglichkeit der fortgesetzten Kommunikation mit dem Leser, wenn er in seinem Kommentar eine Frage gestellt hat oder eine Meinung vertritt, die Gesprächsstoff bietet. Menschen mögen es nicht, ignoriert zu werden. Wenn andere Leser sehen, dass Sie proaktiv mit Ihren Blog-Besuchern interagieren, werden Sie umso mehr geneigt sein, ebenfalls in die Konversation einzusteigen und eigene Kommentare zu posten. Eine Kettenreaktion sozusagen…

#4: Schreiben Sie Kommentare auf anderen Blogs

Nehmen Sie sich Zeit, andere Blogs zu lesen, die sich mit Ihrem Geschäftszweig befassen. Das wird Ihnen ein besseres Verständnis geben von dem, was ihn Ihrem Geschäftszweig derzeit aktuell ist und Sie in die Lage versetzten, besser und kompetenter auf Ihre Leserschaft zu reagieren. Wenn Sie einen faszinierenden Artikel auf einem anderen Blog lesen, dann hinterlassen Sie einen qualifizierten Kommentar mit Ihren Gedanken, und wenn der Blogger es erlaubt, ebenso einen Link zu Ihrem eigenen Blog. Durch gute Kommentare erarbeiten Sie sich einen Expertenstatus in Ihrer Branche und führt wiederum zu neuen Besuchern auf Ihrem Blog.

#5: Fordern und fördern Sie kontroverse Diskussionen

Wenn jemand auf Ihrem Blog eine andere Meinung als die Ihre vertritt, handeln Sie professionell und antworten nicht rüde oder überheblich. Reagieren Sie stattdessen mit Interesse und lassen sich die gegensätzlichen Argumente eingehender erläutern. Diese offene Vorgehensweise wird bei anderen Besuchern einen vertrauensvollen Eindruck hinterlassen und diese darin bekräftigen, auch gegenläufige Gedanken in die Konversation mit einzubringen. Dies birgt wiederum für Sie die Chance, Ihren Ansatz aus dem Artikel einem noch grösseren Publikum darzulegen.
Lassen Sie sich jedoch in der Diskussion nicht die Zügel aus der Hand nehmen, würgen Sie aber ebenso unbequeme Kommentare nicht sofort ab oder löschen diese gar!

Wenn Sie noch weitere Tipps haben, wie Blogger mehr Kommentare auf Ihre Artikel bekommen, dann hinterlassen Sie mir gerne einen derselben :-).

Dieser Artikel wurde frei aus dem Englischen übersetzt und ergänzt. Link zum Originalartikel:

http://socialmediatoday.com/kris-de-leon/398558/5-tips-how-increase-your-blog-comments

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