Content-Ideen für Ihren Nonprofit-Blog

Manchmal ist einfach der Kopf leer. Man sitzt vor der Tastatur und weiss nicht, was man schreiben soll. Aber die User verlangen doch nach immer neuem, frischem Inhalt. Deswegen nachfolgend ein paar Anregungen aus diesem Blog, womit Sie Ihre Leserschaft füttern können.

1. Verbreiten und kommentieren Sie aktuelle (relevante!) Meldungen

Dies ist eine der effektivsten Möglichkeiten, für Gesprächsstoff zu sorgen, denn viele Menschen beschäftigen sich intensiv mit dem Tagesgeschehen. Vertreten Sie eine klare Meinung und fragen Sie nach der Meinung oder nach Kommentaren Ihrer Leser, vielleicht ergeben sich daraus dann sogar angeregte und aufschlussreiche Unterhaltungen. Sie sollten natürlich darauf achten, dass die Meldung nicht gänzlich ohne Bezug zu Ihrer Organisation oder Ihrer Aufgabe ist.

2. Regen Sie zum Mitmachen an (Calls to Action)

Oft ist diese Option geknüpft an die aktuellen Nachrichten aus Punkt 1, aber dies können auch interne Entwicklungen sein. Ein Call to Action kann ein dringender Spendenaufruf, eine Aufforderung zur Unterzeichnung einer Online-Petition oder der Aufruf für eine ehrenamtliche Tätigkeit sein. Sie werden erstaunt sein, was Menschen alles tun, wenn man sie nur danach fragt.

3. Teilen Sie Berichte, Photos und Videos von Veranstaltungen

Sie sollten regelmässig Bilder und Videos von wichtigen Veranstaltungen erstellen, die Ihre Organisation abhält oder besucht. Schreiben Sie einen oder zwei Tage später einen kurzen Bericht in Ihrem Website-Blog und präsentieren Sie die Bilder/Videos entweder in einer eigenen Galerie im Blog oder in einer Flickr Diashow bzw. die Videos auf YouTube. Im Idealfall sollten Sie auch Kommentare von Anwesenden mit aufnehmen, denn diese persönlichen Meinungen ermuntern oft andere zur Teilnahme an den Events. Continue reading “Content-Ideen für Ihren Nonprofit-Blog” »

Rollentausch: Nonprofits sollten sich mal in den Spender hineinversetzen

Ich habe häufig bei Organisationen die Erfahrung gemacht, dass sich bei Vorstand und Mitarbeitern eine gewisse Betriebsblindheit eingeschlichen hat. Die eigenen Abläufe werden nicht mehr hinterfragt und konstruktive Vorschläge als “neumodischer Kram” abgetan. Dabei wird leider vergessen, dass die Welt da draussen nicht still steht, sondern in kontinuierlichem Wandel begriffen ist. Und es ist ein schwerwiegender Fehler, sich diesem Wandel nicht anzupassen. Doch wie kann man erkennen, welche Veränderungen sich gerade vollziehen und was getan werden muss, um mit der Aussenwelt Schritt zu halten?

Ausserdem spielt “Weltoffenheit” eine entscheidende Rolle im Nonprofit Fundraising, denn wenn die Organisation nicht mit der Zeit geht, schlägt sich dies automatisch in der Höhe der Zuwendungen nieder. Ich stelle hier die These auf, dass eine Organisation, die ihre internen Abläufe und die Kommunikation nach Aussen schon lange nicht mehr der Neuzeit angepasst hat, deutlich schlechtere Spendeneinkünfte haben wird, als eine moderne und sich selbst refelektierende Organisation, die ein Auge darauf hat, was um sie herum in der Welt passiert – und entsprechend auch Veränderungen vornimmt. (Puh, Mammutsatz Ende)

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Spenden gerne – aber bitte das Richtige!

Neulich bin ich auf eine Facebook Seite gestossen, die für mich wieder mal die Sinnlosigkeit mancher Spenden verdeutlichte. Die Seite wurde von zwei Frauen ins Leben gerufen, die sich zum Ziel gesetzt hatten, für die Opfer des Amoklaufs von Newtown Teddybären zu sammeln. An sich ja ein recht süsser Gedanke, jedoch hatten sich dann die Medien der Sache angenomnen und mittlerweile sind dabei über 30.000 Teddybären zusammengekommen, weil ganz viele andere Menschen die Idee sooo süss fanden. Aber was man in einer Kleinstadt mit gerade mal 28.000 Einwohnern mit dieser Masse an Teddybären machen soll, daran hat wohl keiner gedacht.

Ist es wirklich das, was die Menschen dort jetzt brauchen? Oft initiieren hilfswillige Menschen solche, in meinen Augen, sinnlose Aktionen, die sich dann leider auch oft verselbständigen. Die Aktionen rühren die Emotionen der Menschen und blenden dabei den Sinn für die Realität leider aus. Wir sehen einen Bedürftigen und anstatt ihn vorher zu fragen, was er braucht, lassen wir unserem Herz freien Lauf und dann kommt solch eine Aktion wie mit den Teddybären heraus. Die Hilfe löst nicht das Problem und im schlimmsten Fall behindert eine solche ausgeuferte Aktion womöglich noch die tatsächlich benötigte Hilfe, was sich dann doppelt negativ auswirkt. Man denke nur an die Kapazitäten des örtlichen Postamts. Mit diesen Gedanken im Hinterkopf möchte ich Ihnen ein paar Tipps geben, wie Sie die Spende an die Organisation Ihrer Wahl richtig gestalten:

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Der Online-Spende den nötigen Kick geben

Die Online-Spende liegt immer mehr im Trend. Dies belegen mehrere Studien, darunter die Online-Fundraising-Studie von Altruja. Demnach nutzen mehr Spender die Online-Dienste der Organisationen, um eine Spende zu tätigen. Insofern müsste das Online-Spendenaufkommen also tendenziell eher zunehmen. Doch manchmal stellen Organisationen auch keinen grossen Fortschritt in der Entwicklung ihrer Online-Spenden fest. Dann könnte die Schuld unter Umständen bei ihnen selbst liegen. Nämlich dadurch, dass sie das Instrument Online-Spende falsch zur Verfügung stellen. Ein entscheidender Faktor für die Unterstützer bei der Ausführung einer Online-Spende ist die sogenannte Usability, also die Benutzerfreundlichkeit des Spendenvorgangs.

Ich möchte nachstehend ein paar Punkte ansprechen, die bei der Usability zu beachten sind, um dem Unterstützer beim Spendenvorgang ein gutes Gefühl zu vermitteln:

1. Professionelle Aufmachung: Wenn Ihrer Spendenseite (oder besser gesagt Ihre Website allgemein) keinen vertrauenswürdigen Anschein erweckt, wird niemand sie benutzen. So einfach ist das. Die Website als Ganzes ist mittlerweile zu einem Ihrer wichtigsten Instrumente für die Aussenpräsentation Ihrer Organisation geworden. Ein Grossteil der Interessierten wird sich zuerst auf Ihrer Website über Ihre Organisation informieren, bevor sie direkten Kontakt aufnehmen. Behandeln Sie dieses Aushängeschild deshalb mit der nötigen Aufmerksamkeit. Achten Sie darauf, dass Sie möglichst das Spendenformular eines etablierten und anerkannten Anbieters einbinden, auch wenn dieser ein paar Euro mehr kosten sollte. Alternativ gibt es auf dem Markt aber auch kostenfreie Anbieter mit ausgereiften und dazu kostenfreien Formularen, welche sich sehr einfach in die Website einbinden lassen. Hier gilt es, die Anbieter individuell zu vergleichen und den für Ihre Organisation besten zu ermitteln.

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Die Millennials als wichtige zukünftige Zielgruppe für Ihr Nonprofit Fundraising – Gründe und Tipps

Haben Sie sich schon in Ihrer Organisation die Frage gestellt, wer mittelfristig in der Bevölkerung über die grösste Kaufkraft verfügt und somit zu einem elementaren Bestandteil Ihres Fundraisings gehören sollte? Um die Antwort vorweg zu nehmen: es sind die sogenannten “Millennials”, also die Menschen, die um das Jahr 2000 herum zu den Teenagern zählten und mittlerweile Berufe begonnen haben oder kurz davor stehen.

Was zeichnet die Millennials aus? In der Regel sind diese gut (ausge-)bildet und was noch viel wichtiger ist, sie wuchsen als erste Generation in einem stark technikbestimmten Umfeld auf und haben sich dadurch eine technologieaffinie Lebenweise angeeignet. Durch die intensive Nutzung moderner Kommunikationsmedien wie PC, Smartphone oder Tablets unterscheidet sich die Informationsaufnahme dieser Generation Y, wie sie auch genannt werden, tiefgreifend von den bisherigen Gewohnheiten. Waren bis noch vor einigen Jahren Zeitung, Briefe, das Fernsehen oder das Telefon durchaus übliche Medien, um Informationen aufzunehmen, so rücken diese heutzutage immer mehr in den Hintergrund. Das Internet und die damit verbundene Flexibilität und Schnelligkeit begeistert diejenigen, die damit aufgewachsen sind und das ist genau der Punkt, warum sich auch Nonprofits mit dieser Thematik auseinander setzen müssen.

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Online-Fundraising-Studie 2013 für Nonprofit-Organisationen – bitte teilnehmen!

In den letzten Jahren haben die neuen Medien Einzug in den Bereich Fundraising gehalten. Ob es nun ein in die Website integriertes Spendenformular, eine Facebook Fanpage, ein Email-Newsletter, der eigene YouTube-Kanal oder der Twitter Account ist, die Liste liesse sich noch ziemlich lang weiterführen. Vereinfacht kann man all diese neuen Techniken aber als Online-Fundraising bezeichnen, da hier in erster Linie auf das Internet zurückgegriffen wird und nicht wie noch vor ein paar Jahren ausschliesslich auf Postkarten, Brief und Telefon. Das soll nicht heissen, dass diese “klassischen” Fundraising Methoden mittlerweile überholt sind, jedoch werden sie vom Online-Fundraising ergänzt und vielleicht in der Zukunft ein Stück weit ersetzt. Ich möchte hier nicht detailiert auf die Vorzüge eingehen, hierzu hatte ich bereits einige Artikel in meinem Blog geschrieben, jedoch nur ein paar kurze Stichworte hierzu:

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5 “beliebte” Social Media Mythen aufgeklärt

In Gesprächen mit Kunden oder Bekannten treffe ich immer wieder auf Annahmen und Vorstellungen über Social Media, die sich hartnäckig halten, jedoch so in Realität nicht zutreffend sind. Zumeist handelt es sich hier um Mythen, die aus “gefährlichem Halbwissen” resultieren, weil man mal aus den Medien oder von Freunden etwas aufgeschnappt hat und dieses dann versucht, auf die eigenen Aktivitäten abzubilden.

Die folgenden Mythen sind weit verbreitet:

Social Media ist kostenlos
Zugegebenermassen, ein Account bei Facebook, Twitter, Google+ oder jedem anderen verbreiteten Sozialen Netzwerk kann kostenlos erstellt werden. Doch was ist mit der Ressource, die Sie für den Betrieb des Accounts oder der Page aufwenden? Dies kann eine externe Agentur sein, dann fallen offensichliche Kosten an. Oder aber einer Ihrer Mitarbeiter pflegt die Community. Dies sind dann zwar “nur” interne Kosten, die Sie aber ebenfalls über Gehaltszahlungen leisten und somit auch wieder erwirtschaften müssen. Schloesslich stellt Arbeitskraft ebenso einen Aufwand wie auch eine Ausgabe dar.

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Apple unterstützt mit iTunes-Seite Spenden an die Opfer des Supersturms Sandy

Zur Unterstützung der Opfer des Supersturms Sandy, der am 30.10.2012 die Ostküste der USA heimgesucht und dabei mehrere Dutzend Menschenleben gekostet und viele tausend Menschen obdachlos gemacht hatte, ruft Apple nun über seinen Dienst iTunes zu Spenden auf. Zu diesem Zweck wurde eine spezielle iTunes Seite eingerichtet, unter dieser die Anwender einen Betrag zwischen 5,00 und 200,00 USD spenden können. Die Spende wird über die bei Apple hinterlegte Kreditkarte abgerechnet, ein eventuell vorhandenes Guthaben kann dafür leider nicht verwendet werden.

Ebenso leider ist diese Spendenmöglichkeit bisher nur für Apple-Kunden mit Zugang zum US-amerikanischen iTunes möglich, was ich persönlich sehr schade finde. Ich hoffe nicht, dass Apple die Spendenbereitschaft anderer Nationen unterschätzt oder gar vergisst. Continue reading “Apple unterstützt mit iTunes-Seite Spenden an die Opfer des Supersturms Sandy” »

Fundraising Tipp: Vermeidbare Patzer im Nonprofit Spendenanschreiben

Sie denken, Ihre Spendenaufrufe im Internet sind gut genug für den beabsichtigten Zweck? Dann lesen Sie sich bitte die folgende Liste von typischen Patzern durch, die trotzdem immer wieder passieren und dadurch Ihrer Organisation unnötigerweise Geld verloren geht.

Zumeist handelt es sich nur um Kleinigkeiten, doch genau diese können den Unterschied darstellen zwischen einem guten Spendenaufruf ohne Wirkung und einem erfolgreichen Aufruf.

  1. Ein Link zum Spendenformular versteckt sich zu weit unten.
    Glauben Sie wirklich, dass Ihre Emailempfänger oder Artikelleser die Informationen Wort für Wort durchlesen, die Sie ihnen zusenden? Fakt ist, dass in der heutigen Informationsschwemme der Leser Informationen nur noch oberflächlich auf Relevanz prüft und dann spontan entscheidet, ob er den Artikel oder die Email vertiefen soll. Aus diesem Grund ist es ungemein wichtig, Ihr Anliegen gleich zu Anfang der Nachricht zu platzieren, ohne dass der Leser nach unten scrollen muss, um Ihren Call-to-Action zu registrieren. Beschreiben Sie deshalb Ihr Anliegen in 2-3 kurzen Sätzen, setzen dann einen Spendenlink und fahren dann erst mit einer detailierten Beschreibung fort. Sie können natürlich gerne den Spendenlink am Ende des Artikels nochmals wiederholen. Continue reading “Fundraising Tipp: Vermeidbare Patzer im Nonprofit Spendenanschreiben” »

Nonprofits: mit dem Spender-Newsletter mehr Aufmerksamkeit erzeugen

Social-Fundraising ist derzeit bei Non-Profit-Organisationen in aller Munde. Es stellt sicherlich auch eine gute Möglichkeit, den Budget-Bedarf ergänzend zu finanzieren. Ich möchte in diesem Artikel nicht tiefer auf Social-Fundraising eingehen, denn hier soll es um den guten alten Newsletter gehen. Studien zeigen nämlich, dass der Newsletter das mit Abstand erfolgreichste Medium ist, um Spender an die Organisation zu binden und zu langfristiger Unterstützung zu bewegen. Zunächst muss hierzu der Newsletter vom Spendenanschreiben etwas abgegrenzt werden. Während ein Spendenanschreiben eine Anfrage zur Unterstützung meist einer ganz bestimmten Aufgabe enthält, bietet der Newsletter hauptsächlich Informationen über Erfolge und weitere Aufgaben. Im Spendenanschreiben befindet sich also ein klarer Call-To-Action, welcher vom Empfänger des Schreibens auch so wahrgenommen werden soll. In einem Newsletter hingegen geht es vorrangig um Informationspräsentation, unter anderem darum, dem Empfänger aufzuzeigen, welche Erfolge mit den bisherigen Spenden erzielt werden konnten und welche neuen Aufgaben bereits in der Pipeline stehen. Natürlich soll auch mit dem Newsletter die Person ermutigt werden, sich bei der Organisation zu engangieren, jedoch geschieht dies eben nur indirekt und dies ist für viele Menschen angenehmer als eine direkte Spendenanfrage.

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