Wenn Ihre Organisation bereits in Social Media aktiv ist und nun aber eine Auffrischung der Veröffentlichungsstrategie benötigt, liefert die nachfolgende Grafik von Craig Van Korlaar einige wertvolle Tipps, auf was man bei Postings achten sollte. Die Informationen sind eher an NPO’s gerichtet, die keine eigenen Social Media Manager zur Betreuung der Aktivitäten in den Sozialen Netzwerken haben, denn diese sollten mit diesen Aspekten vertraut sein.
Der Leitfaden gibt einen guten Überblick, worauf man achten sollte:
Dies ist das Ergebnis einer Studie, die vor ein paar Tagen in den Chronicle of Philanthropy veröffentlicht wurde. Eine Zusammenfassung der Studie kann bei Cygnus heruntergeladen werden.
Bei der sogenannten Cygnus Donor Survey wurde in der Befragung von 15.000 Spendern herausgefunden, dass es mittlerweile nicht mehr ausreicht, nur um Hilfe zu rufen, um Zuwendungen zu empfangen. Fundraiser von Non-Profit-Organisationen sind dazu aufgerufen, eine konkrete Nachricht an die bestehenden und potentiellen Spender zu transportieren, dass die Organisation ihre Aufgaben erfüllt und dass mit den Zuwendungen auch nachweislich Erfolge erzielt werden. Zu dieser Erkenntnis kommt die Studienauthorin Penelope Burk. Es reicht einfach nicht mehr, auf harte Zeiten hinzuweisen und die Hand aufzuhalten.
Nicht nur Unternehmen sind um eine grosse Reichweite ihrer Social Media Aktivitäten bestrebt, auch für Non-Profit-Organisationen ist ein möglichst breites Publikum natürlich ein elementarer Teil für der Erfolg eines Projekts. Deshalb gilt es, mit den Statusupdates auf den diversen Sozialen Netzwerken eine maximale Reichweite und damit so viele Personen wie möglich zu erreichen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Lesegewohnheiten in Social Media keinesfalls immer gleich sind. Es gibt sehr wohl Unterschiede, wann mehr Menschen empfänglich für Aktualisierungen sind als zu anderen Zeiten. Dies sollte ein guter Social Media Manager bei dem Veröffentlichen seiner Inhalte bedenken. Jetzt kann man natürlich anfangen und die eigenen Updates in einer Ststistik zu analysieren, doch ganz bei Null muss man nicht anfangen. Continue reading “Der optimale Zeitpunkt für Statusupdates? [Infografik]” »
Non-Profit-Organisationen sind in den allermeisten Fällen von Spenden und Zuwendungen abhängig. Aus diesem Grund ist die Leistung der Spender gar nicht hoch genug zu honorieren. Doch leider begehen Organisation häufig bei der Aufgabe, dem Spender einen Erfolg des Projekts zu vermitteln und ihm gebührend für seinen Einsatz zu danken, grundlegende Fehler, was im schlimmsten Fall dazu führt, dass der Spender sein Engagement für die Organisation beendet.
Die Expertin für Nonprofit Social Media Kivi Leroux Miller hat in einem ihrer Blogposts einige Empfehlungen aufgelistet, wie Organisationen die Rückmeldungen idealerweise an die Unterstützer aufbauen und was sie dabei beachten sollten. Ich möchte einige dieser Punkte aufzählen und etwas weiter vertiefen.
Als Verantwortlicher in einem Unternehmen oder einer Organisation werden Sie sich diese Frage sicherlich bereits gestellt haben. Viele von Ihnen werden diese Frage bisher mit Nein beantwortet haben, wie auch 54% der Entscheider in einer Leserumfrage. Doch wie antworten Sie auf diese Frage? Eher aus dem Bauch heraus oder durch Abwägung von Fakten?
Es ist mittlerweile nicht mehr zu leugnen, dass Social Media eine wichtige Rolle auch in dem Marketing Mix von kleinen bis mittleren Unternehmen und Non-Profit-Organisationen spielen sollte und ist die eingangs gestellte Frage nicht leichtfertig zu beantworten. Ich möchte nachfolgend einige Faktoren aufzählen, welche für oder gegen eine externe Unterstützung bei Ihrer Social Media Strategie sprechen können und die Sie als Checkliste für Ihre Entscheidung heranziehen sollten.
Wäre es nicht wundervoll, wenn Sie für ein Projekt oder eine Tätigkeit Ihrer Organisation ein Video erstellen könnten, welches jeder sehen und weiterempfehlen würde? Tausende bis Millionen an YouTube Views und nur positive Kommentare als Reaktion bekommen? Das wünscht sich jeder, der sich berufsmäßig im Internet bewegt.
Warum das in den allerwenigsten Fällen funktioniert hängt meist damit zusammen, dass das Video nicht „massentauglich“ ist, d.h. die Leute werden davon nicht angesteckt. Das Video hat nicht genügend Potential, um Leute zu fesseln und zu bewegen, es weiter zu verbreiten.
In dem Blog von ListenIn Pictures habe ich einen Artikel gefunden, welcher 10 Anregungen auflistet, wie Ihr Video den Einzelnen ansteckt und an die Massen weitergetragen wird.
1. Es spielt in erster Linie keine Rolle, wie gut die Idee hinter dem Video ist, sondern wie gut es weitergegeben werden kann.
Es ist nicht gut genug, ein Video nur über Ihre Arbeit zu erstellen. Es ist unerheblich, wie gut Ihre Organisation arbeitet, wenn sich daraus keine spannende und nachhaltige Story generieren lässt, die Leute gerne mit ihren Bekannten teilen möchten.
Non-Profit-Organisationen unterscheiden sich nicht sehr von gewinnorientierten Unternehmen, was die Strategien betrifft, mit der Basis zu kommunizieren und zu interagieren. Die Basis sind in beiden Fällen Menschen, die eine Affinität zur Organisation oder zum Unternehmen bereits aufgebaut haben oder für diese eine Zielgruppe bilden. Social Media Management ist hierbei ein Schlüsselfaktor, um Ihren Namen oder Ihre Marke bei möglichst vielen Menschen prasent und nachhaltig bekannt zu machen. Aufbauend darauf gehört dazu auch die Menschen zu einem Engagement zu bewegen und all diese Aktivitäten entsprechend zu monitoren.
Ich möchte den Non-Profit-Entscheidern 5 Tipps mit aus den Weg geben, die Sie bei der Ausarbeitung Ihrer Social-Media-Strategie berücksichtigen sollten:
1. Sie müssen Ihre Zielgruppe kennnen
Um überhaupt mit der Ausgestaltung einer Strategie zu beginnen, müssen Sie wissen, wer die Menschen sind, denen Sie eine Botschaft vermitteln möchten. Denn danach richtet sich z.B. die Art und Weise, wie Sie in den Sozialen Netzwerken auftreten sollten. Identifizieren Sie “Keyplayer”, das beisst Personen, die bereits eine hohe Reputation in Ihrem Bereich ausweisen und bewegen Sie diese zur Interaktion mit Ihrer Social Media Präsenz. Dadurch kommen Sie ins Gespräch und werden weitere Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
Beim Gang durch die Ladenzeilen, Durchblättern von Zeitschriften oder näherem Betrachten von Litfaßsäulen fallen sie immer häufiger auf: die kleinen quadratischen Boxen mit den schwarz-weissen quadratischen Mustern. Viele fragen sich bestimmt immer noch, was das denn sein soll und welchen Zweck dieses Gebilde auf den Plakaten und Schaufenstern hat.
Vereinfacht gesagt, ist ein QR-Code eine codierte Nachricht in 2D. Mit dem richtigen Lesegerät kann die Nachricht entschlüsselt und lesbar gemacht werden. Ein QR-Code kann dabei ganz unterschiedliche Nachrichten aufnehmen, sei es ein Link zu einer Website, eine Adresse, eine Telefonnummer oder auch nur eine Textnachricht. Als Lesegeräte dienen zumeist die Kameras in Smartphones in Verbindung mit einer speziellen App (die es in grosser Zahl in den jeweiligen App-Stores) meist kostenlos gibt. Wird der QR-Code mit dem Lesegerät gescannt, wandelt die Software die kleinen Quadrate wieder in die Ursprungsnachricht um und versucht sogleich, die darin enthaltene Information auszuführen. Ein Link wird an den Browser weitergeleitet, eine Adresse dem Adressbuch als neuer Eintrag vorgeschlagen oder nachfragt, ob eine Telefonnummer gewählt werden soll. Websites zur Erstellung von QR-Codes gibt es sehr viele, eine einfache Google-Suche sollte hier befriedigende Ergebnisse liefern – als Beispiele sind hier nur genannt: http://qrcode.kaywa.com, http://goqr.me/de, http://qurify.com.
Der Sinn hinter QR-Codes ist eigentlich ganz einfach: man möchte dem Benutzer das lästige Abtippen von Informationen ersparen und stellt ihm die Aktion quasi ausführungsbereit zur Verfügung – so viel zur Bequemlichkeit. Ein anderer Aspekt ist der Reiz des Unbekannten. Man sieht einem QR-Code die darin enthaltene Information nicht an und deswegen ist es immer wieder ein Reiz, den Code zu scannen und gespannt abzuwarten, welche Aktion er durchführen lassen möchte. Mir persönlich geht es zumindest oft so, dass ich QR-Codes aus reiner Neugier scanne, nur um zu sehen, wo sie mich hinführen möchten. Allerdings steckt hierin auch eine gewisse Gefahr des Missbrauchs. Schließlich könnte jemand auf die Idee kommen, im QR-Code eine Website z.B. mit Schadcode oder anderen Inhalten zu verlinken, die man sonst nicht besuchen würde. Hier muss man eben etwas vorsichtig sein und abwägen, ob man die vorgeschlagene Aktion durchführen möchte. Umso mehr ist es für Sie wichtig, die Umgebung des QR-Codes so vertrauensvoll und ansprechend wie möglich zu gestalten.
Doch nach diesen einführenden Worten möchte ich nun auf die verschiedenartigen Verwendungsmöglichkeiten eingehen, die auch für kleine und mittlere Unternehmen sowie für Non-Profit-Organisationen denkbar wären. Natürlich hängt die Sinnhaftigkeit immer vom konkreten Einzelfall ab, aber mal vielleicht als Ideenpool…
Ich gebe hier nur zu bedenken, dass der Einsatz von QR-Codes im Falle einer Verlinkung auf Inhalte Ihrer Website unbedingt erfordert, dass Ihre Website für den mobilen Einsatz optimiert ist. Die Darstellung einer normalen Website für den Desktop-Gebrauch ist auf den Smartphone-Browsern zwar möglich, aber nicht zu empfehlen. Abhilfe kann hier der Einsatz eines Content-Management-Systems mit einem geeigneten Plugin bieten, welches eine automatische Browser-Erkennung beinhaltet und den Inhalt der Seite für den mobilen Einsatz aufbereitet darstellt. Vor allem für Ihre Verkaufsseiten (KMU) und Seiten zur Online-Spende (bei Non-Profit-Organisationen) ist dies unabdingbar. Falls Sie hierzu Fragen haben, sprechen Sie mich gerne an.
Doch nun zu den konkreten Einsatzmöglichkeiten:
Versehen Sie Ihre Kundenanschreiben oder Fundraising Anschreiben im Briefkopf, der Fusszeile oder auch im Textfluss mit einem spezifischen QR-Code, z.B. mit einem Projektbericht, für den Sie Spender akquirieren möchten oder ein besonderes Angebot, das Sie bewerben möchten.
Integrieren Sie QR-Codes in Ihre Printmedien wie z.B. Mitgliederbroschüren oder Kundeninformationen.
Stellen Sie Aufsteller mit QR-Codes auf Messen oder Fundraising Events auf oder legen Sie Flyer mit entsprechenden Codes aus. Der Code könnte beispielsweise auf ein besonderes Messe-Angebot oder auf eine mobile Spenden-Seite verlinken.
Präsentieren Sie Ihren Kunden in der Kassenschlange einen QR-Code, der zu einem lustigen Video oder einem speziellen Sonderangebot führt, um den Kunden die Wartezeit gefühlt zu verkürzen.
Binden Sie auf Ihren Flächen (Ladenzeilen, Schaufenstern, Werbebannern, usw.) interessanten Inhalt von Kooperationspartnern ein, für die Sie entweder eine Miete oder eine Provision erhalten. Achtung: Dies sollte natürlich nicht zu aufdringlich erfolgen, sonst erzielen Sie den genau entgegengesetzten Effekt!
Versorgen Sie in Museen, Kunsthallen, Zoos oder Tiergehegen Ihre Besucher mit weiterführenden Informationen direkt an den einzelnen Exponaten oder im Katalog.
Bedrucken Sie Eintrittskarten zu Konzerten, Seminaren oder anderen Veranstaltungen mit QR-Codes von Kooperationspartnern (wiederum gegen Miete oder Provision) oder natürlich zu Ihren eigenen Inhalten.
Nutzen Sie Veranstaltungen im Freien (z.B. Sportevents, Kundgebungen, Versammlungen, o.ä.) mit grossen Spruchbändern oder Banden für die Unterbringung von QR-Codes, um zusätzliche Informationen für Interessenten bereit zu stellen.
Werben Sie für Ihre Organisation oder Ihr Geschäft auf verfügbaren Flächen z.B. auf Flughäfen, auf dem Hochschulcampus oder in der S-Bahn.
Und zu guter Letzt verschenken Sie mit QR-Codes bedruckte Tassen, T-Shirts, Caps, Pins oder Visitenkarten an bestehende Kunden (zur Kundenpflege), potenzielle Kunden (zur Akquise), Geschäftspartner, Vereinsmitglieder, an Infoständen an Passanten, an Spender, usw. Die Liste könnte man noch ziemlich lange weiterführen.
Dies alles sind nur ein paar Beispiele, die mir spontan eingefallen sind. Es gibt noch viel mehr Einsatzmöglichkeiten für QR-Codes und durch den rasanten Anstieg von Smartphone-Benutzern wird diese „Werbeform“ auch zunehmend interessanter.
Generell kann man sagen, dass sich QR-Codes immer dort anbieten, wenn man auf der relevanten „Werbe“-Fläche nur begrenzten Platz zur Verfügung hat (oder sie sehr teuer ist), man aber den Lesern noch viel mehr wertvolle Hintergrundinformationen oder andere spezifische Inhalte zur Verfügung stellen möchte. Sie schaffen durch die Neugier der Menschen einen Anreiz, den referenzierten Inhalt nahezubringen und dadurch tieferes Interesse zu Ihrem Geschäft oder Ihrer Organisation zu wecken.
Ich hoffe, dass diese Tipps für Sie nützlich sind und Sie dadurch Ihre Unternehmensziele oder Organisationsgrundsätze unterstützen können. Falls Sie Bedarf an weiterer Beratung zum Thema QR-Codes oder generell Social Media Marketing haben, nehmen Sie gerne mit mir Kontakt auf.
Ich würde mich ebenfalls sehr über Rückmeldungen zu erfolgten QR-Code-Kampagnen freuen, hinterlassen Sie mir gerne einen Link oder einen Bericht in den Kommentaren. Vielen Dank!
Nachdem Sie nun vor ein paar Tagen und vorgestern die ersten beiden Teile der Social Media Tipps für Non-Profit-Organisationen erhalten haben, folgt nun der Abschluss der Reihe mit den letzten 4 Tipps:
9. Kommunizieren Sie regelmässig mit Ihren Freunden in den Sozialen Netzwerken
Es ist wichtig, dass Sie eine gewisse Verbindlichkeit in die Kommunikation mit Ihren Freunden und Unterstützern erreichen. Veröffentlichen Sie neue interessante Inhalte in all Ihren Social Media Kanälen, doch achten Sie darauf, dass Sie die Updates zeitlich streuen. Verteilen Sie lieber die Veröffentlichung auf einen grösseren Zeitraum, als an einem Tag Ihre Freunde zuzuschütten und dann an den nächsten Tagen nichts mehr zu schreiben. Zumeist sind die Informationen nicht so hochbrisant, dass sie nicht noch einen oder zwei Tage damit warten könnten.
10. Ähnliche Profile in Ihre Sache einspannen
Sie werden wahrscheinlich recht schnell Profile oder Pages mit den gleichen Interessen wie die Ihren finden. Empfinden Sie diese nicht als Konkurrenz, sondern als Chance der Vernetzung. Suchen Sie den Kontakt zu diesen Organisationen und bieten Sie einen Austausch von Informationen an. Dies wird Ihren Anhängern zusätzlichen Mehrwert bieten und Ihre Social Media Präsenz attraktiver machen.
11. Aktivieren Sie Ihre Kontakte in den Sozialen Netzwerken
Irgendwann werden Sie vielleicht anfangen wollen, Ihre Freunde und Follower in „echte“ Unterstützer, Spender oder freiwillige Helfer umzuwandeln. Stellen Sie deshalb sicher, dass auf Ihren Social Media Seiten immer genügend Möglichkeiten präsent sind, sich in verschiedenster Form einzubringen. Lassen Sie es Ihre „Fangemeinde“ wissen, wenn Sie z.B. tatkräftige Unterstützung bei einem Wohltätigkeitsfest benötigen oder schildern Sie einen konkreten Fall, wo finanzielle Hilfe nötig ist. Die Unterstützungsbereitschaft der Menschen steigt deutlich, wenn Sie ihnen darlegen, wohin ihr Geld oder die Unterstützung fließen. Bieten Sie auf Ihrer Seite auch unbedingt die (dezente) Möglichkeit der Online-Spende. Vielleicht wird dabei nicht besonders viel rumkommen, aber „Kleinvieh gibt auch Mist“ – und die Besucher werden einer Non-Profit-Organisation einen Spenden-Button nicht übel nehmen.
In jedem Fall sollten Sie auf Ihrer Seite eine Information veröffentlichen, wenn Events ausgetragen oder Projekte beendet wurden, auch wenn Sie hierbei nicht unterstützt wurden. Dies kann z.B. in Form einer Bilderschau des Events oder einer anschaulichen Projektzusammenfassung erfolgen. Vielleicht regt diese Berichterstattung dann Menschen an, sich bei Ihrer Organisation zu engagieren.
12. Betrachten Sie Social Media als eine Investition in die Zukunft
In den Sozialen Netzwerken tummeln sich immer noch überwiegend Menschen der jüngeren Generation – obwohl die Anzahl der älteren Menschen deutlich zugenommen hat. Auch wenn Sie momentan von den jüngeren Mitgliedern noch nicht viel Unterstützung erfahren, investieren Sie damit in die Zukunft, denn diese Menschen werden später in das Arbeitsleben einsteigen und somit zu potentiellen Spendern heranwachsen. Pflegen Sie bereits heute die Kontakte zu dieser zukünftigen Zielgruppe, sonst wird es eine andere Organisation tun.
Ich habe Ihnen hier ein paar Tipps und Anregungen präsentiert, worauf Sie im Umgang mit Social Media achten sollten. Wenn Sie dennoch das Gefühl haben, an der einen oder anderen Stelle unsicher zu sein und Unterstützung brauchen, würde ich mich über eine Kontaktaufnahme sehr freuen. Gemeinsam werden wir Ihre Organisation fit für die Aktivitäten in Sozialen Netzwerken machen.
In den nächsten Tagen werde ich den gesamten Artikel als PDF zur Verfügung stellen. Den Download-Pfad veröffentliche im Blog.
Der Artikel ist angelehnt an einen englischen Artikel auf about.com.
Gestern hatte ich Ihnen den ersten Teil der Social Media Tipps für Non-Profit-Organisationen vorgestellt. Heute folgen nun 4 weitere Tipps:
5. Vergrössern Sie Ihre Reichweite
Wenn Sie ein Netzwerk auswählen, nutzen Sie die Möglichkeiten der Informationsverarbeitung, die dieses Netzwerk bietet. Einige Netzwerke bieten die Möglichkeit, neben privaten Profilen auch Unternehmensseiten anzulegen und Gruppen zu gründen. Dies sollten Sie tun, um mehr Aufmerksamkeit auf Ihre Organisation zu leiten. Sie sollten sich nur mit den Regelungen des jeweiligen Netzwerkes vertraut machen, die doch recht unterschiedlich ausgestaltet sind. In Facebook ist es zudem möglich, ein Unternehmen als Sponsor für die eigene Gruppe zu „engagieren“. Vielleicht finden Sie ein Unternehmen, das sich mit Ihnen zusammen in der Gruppe präsentieren möchte. Auf jeden Fall sollten Sie darauf achten, dass Sie die verschiedenen Möglichkeiten der Aufmerksamkeitsstreuung auch attraktiv gestalten und halten. Andernfalls wäre dies etwas verschwendete Zeit und Mühe.
6. Vermitteln Sie einen guten ersten Eindruck
Wie so oft im Leben zählt auch in den Sozialen Netzwerken der erste Eindruck ungemein. Sie werden es aus Ihrem eigenen Gefühl kennen, dass Sie sich lieber auf einer schön gestalteten Website aufhalten, als auf einer ungeordneten Baustelle. Man sagt zwar immer nur der Inhalt zählt, aber Hand auf’s Herz, bleiben Sie länger auf einer Website, die Ihnen keinen angenehmen Eindruck vermittelt? Achten Sie deswegen von vornherein darauf, dass Ihr Profil gut aussieht und überzeugend wirkt. Fangen Sie lieber 2 Wochen später mit Social Media an und investieren Sie die Zeit in die Gestaltung Ihrer Profile und Pages. Wählen Sie auch ein attraktives Profilbild und einen aussagekräftigen Titel, damit Ihr Profil in den Freundeslisten Ihrer Anhänger hervorsticht und wahrgenommen wird.
7. Veröffentlichen Sie Ihre wertvollen Inhalte mit dem grössten Verbreitungspotential
Social Networks sind dann am effektivsten, wenn die Menschen Informationen kreuz und quer verbreiten und damit eine breite Masse erreicht wird. Sie werden dies aber nur tun, wenn die Inhalte auch kreativ und „mehrwertbietend“ sind. Und im Idealfall sollen dies auch noch Ihre Inhalte sein. Studien haben ergeben, dass reine Textnachrichten nicht so häufig weitergegeben werden, wie Inhalte mit Bildern oder Videos. Deswegen gilt, dass Sie Ihre Informationen möglichst immer mit einem oder mehreren Bildern oder einem Video hervorheben sollten. Fragen Sie sich immer, wie der Beitrag auf Sie wirken würde – und seien Sie ehrlich. Wenn Sie schon nicht den „Cool!“-Effekt haben, dann sollten Sie den Beitrag noch einmal überdenken. Veröffentlichen Sie nie etwas, nur weil mal wieder was auf die Pinnwand sollte. Ihre Fans lesen lieber seltener Beiträge von Ihnen, dafür sind diese dann wirklich spannende und nachhaltige Themen.
8. Fürchten Sie nicht den Kontrollverlust
Social Media lebt von den Aktivitäten der Mitglieder und im Idealfall interagieren User auch mit Ihrer Organisation. Jedoch haben Sie keinen Einfluss darauf, was der einzelne User für einen Kommentar an Ihre Pinnwand schreibt oder über Ihre Organisation tweetet. In der Regel wird der überwiegende Teil Ihrer Anhänger Ihre Arbeit wertschätzen und positiv kommentieren. Es kann jedoch immer vorkommen, dass Sie mit negativen Äusserungen konfrontiert werden. Hierfür ist es sinnvoll, dass Sie sich eine generelle Vorgehensweise in solchen Fällen überlegen. Sie sollten jedoch auf keinen Fall diese Kritik, auch wenn sie ungerechtfertigt ist, einfach ignorieren oder gar löschen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Ihnen in solchen Fällen Ihre treuen Fans zur Seite eilen und den Querulanten in die Schranken weisen.
Ich hoffe, Ihnen wird auch der zweite Teil der Tipps bei Ihrer Aktivität in Social Media helfen. Seien Sie gespannt auf das Finale morgen, wenn ich den dritten und letzten Teil der Social Media Tipps für Non-Profit-Organisationen veröffentliche. Besuchen Sie meinen Blog oder abonnieren Sie den RSS-Feed.