Social Media in KMU und NPO: intern besetzen oder extern vergeben?

Als Verantwortlicher in einem Unternehmen oder einer Organisation werden Sie sich diese Frage sicherlich bereits gestellt haben. Viele von Ihnen werden diese Frage bisher mit Nein beantwortet haben, wie auch 54% der Entscheider in einer Leserumfrage. Doch wie antworten Sie auf diese Frage? Eher aus dem Bauch heraus oder durch Abwägung von Fakten?

Es ist mittlerweile nicht mehr zu leugnen, dass Social Media eine wichtige Rolle auch in dem Marketing Mix von kleinen bis mittleren Unternehmen und Non-Profit-Organisationen spielen sollte und ist die eingangs gestellte Frage nicht leichtfertig zu beantworten. Ich möchte nachfolgend einige Faktoren aufzählen, welche für oder gegen eine externe Unterstützung bei Ihrer Social Media Strategie sprechen können und die Sie als Checkliste für Ihre Entscheidung heranziehen sollten.

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Besonders kleine und mittlere Unternehmen sowie Non-Profit-Organisationen können von einem Engagement in den Sozialen Netzwerken profitieren und so die Kundenbindung sowie die Aussenwahrnehmung Ihrer Organisation oder Ihres Unternehmens positiv beeinflussen. Als Social Media Consultant unterstütze ich Sie bei der Festlegung Ihrer Ziele sowie bei der Ausarbeitung einer individuellen Social Media Strategie. Auch die Nachverfolgung der gesetzten Ziele (Monitoring) oder die Unterstützung bei praktischen Aktivitäten kann Bestandteil dieser Dienstleistung sein.

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10 Tipps für Non-Profit-Organisationen für verbreitungsstarke Videos

Wäre es nicht wundervoll, wenn Sie für ein Projekt oder eine Tätigkeit Ihrer Organisation ein Video erstellen könnten, welches jeder sehen und weiterempfehlen würde? Tausende bis Millionen an YouTube Views und nur positive Kommentare als Reaktion bekommen? Das wünscht sich jeder, der sich berufsmäßig im Internet bewegt.

Warum das in den allerwenigsten Fällen funktioniert hängt meist damit zusammen, dass das Video nicht „massentauglich“ ist, d.h. die Leute werden davon nicht angesteckt. Das Video hat nicht genügend Potential, um Leute zu fesseln und zu bewegen, es weiter zu verbreiten.

In dem Blog von ListenIn Pictures habe ich einen Artikel gefunden, welcher 10 Anregungen auflistet, wie Ihr Video den Einzelnen ansteckt und an die Massen weitergetragen wird.

1. Es spielt in erster Linie keine Rolle, wie gut die Idee hinter dem Video ist, sondern wie gut es weitergegeben werden kann.
Es ist nicht gut genug, ein Video nur über Ihre Arbeit zu erstellen. Es ist unerheblich, wie gut Ihre Organisation arbeitet, wenn sich daraus keine spannende und nachhaltige Story generieren lässt, die Leute gerne mit ihren Bekannten teilen möchten.

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Besonders kleine und mittlere Unternehmen sowie Non-Profit-Organisationen können von einem Engagement in den Sozialen Netzwerken profitieren und so die Kundenbindung sowie die Aussenwahrnehmung Ihrer Organisation oder Ihres Unternehmens positiv beeinflussen. Als Social Media Consultant unterstütze ich Sie bei der Festlegung Ihrer Ziele sowie bei der Ausarbeitung einer individuellen Social Media Strategie. Auch die Nachverfolgung der gesetzten Ziele (Monitoring) oder die Unterstützung bei praktischen Aktivitäten kann Bestandteil dieser Dienstleistung sein.

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5 Social Media Tipps für das Non-Profit Management

Non-Profit-Organisationen unterscheiden sich nicht sehr von gewinnorientierten Unternehmen, was die Strategien betrifft, mit der Basis zu kommunizieren und zu interagieren. Die Basis sind in beiden Fällen Menschen, die eine Affinität zur Organisation oder zum Unternehmen bereits aufgebaut haben oder für diese eine Zielgruppe bilden. Social Media Management ist hierbei ein Schlüsselfaktor, um Ihren Namen oder Ihre Marke bei möglichst vielen Menschen prasent und nachhaltig bekannt zu machen. Aufbauend darauf gehört dazu auch die Menschen zu einem Engagement zu bewegen und all diese Aktivitäten entsprechend zu monitoren.
Ich möchte den Non-Profit-Entscheidern 5 Tipps mit aus den Weg geben, die Sie bei der Ausarbeitung Ihrer Social-Media-Strategie berücksichtigen sollten:

1. Sie müssen Ihre Zielgruppe kennnen
Um überhaupt mit der Ausgestaltung einer Strategie zu beginnen, müssen Sie wissen, wer die Menschen sind, denen Sie eine Botschaft vermitteln möchten. Denn danach richtet sich z.B. die Art und Weise, wie Sie in den Sozialen Netzwerken auftreten sollten. Identifizieren Sie “Keyplayer”, das beisst Personen, die bereits eine hohe Reputation in Ihrem Bereich ausweisen und bewegen Sie diese zur Interaktion mit Ihrer Social Media Präsenz. Dadurch kommen Sie ins Gespräch und werden weitere Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

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Besonders kleine und mittlere Unternehmen sowie Non-Profit-Organisationen können von einem Engagement in den Sozialen Netzwerken profitieren und so die Kundenbindung sowie die Aussenwahrnehmung Ihrer Organisation oder Ihres Unternehmens positiv beeinflussen. Als Social Media Consultant unterstütze ich Sie bei der Festlegung Ihrer Ziele sowie bei der Ausarbeitung einer individuellen Social Media Strategie. Auch die Nachverfolgung der gesetzten Ziele (Monitoring) oder die Unterstützung bei praktischen Aktivitäten kann Bestandteil dieser Dienstleistung sein.

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QR Codes – sinnvoll für Non-Profit-Organisationen und kleine Unternehmen?

Beim Gang durch die Ladenzeilen, Durchblättern von Zeitschriften oder näherem Betrachten von Litfaßsäulen fallen sie immer häufiger auf: die kleinen quadratischen Boxen mit den schwarz-weissen quadratischen Mustern. Viele fragen sich bestimmt immer noch, was das denn sein soll und welchen Zweck dieses Gebilde auf den Plakaten und Schaufenstern hat.

Vereinfacht gesagt, ist ein QR-Code eine codierte Nachricht in 2D. Mit dem richtigen Lesegerät kann die Nachricht entschlüsselt und lesbar gemacht werden. Ein QR-Code kann dabei ganz unterschiedliche Nachrichten aufnehmen, sei es ein Link zu einer Website, eine Adresse, eine Telefonnummer oder auch nur eine Textnachricht. Als Lesegeräte dienen zumeist die Kameras in Smartphones in Verbindung mit einer speziellen App (die es in grosser Zahl in den jeweiligen App-Stores) meist kostenlos gibt. Wird der QR-Code mit dem Lesegerät gescannt, wandelt die Software die kleinen Quadrate wieder in die Ursprungsnachricht um und versucht sogleich, die darin enthaltene Information auszuführen. Ein Link wird an den Browser weitergeleitet, eine Adresse dem Adressbuch als neuer Eintrag vorgeschlagen oder nachfragt, ob eine Telefonnummer gewählt werden soll. Websites zur Erstellung von QR-Codes gibt es sehr viele, eine einfache Google-Suche sollte hier befriedigende Ergebnisse liefern – als Beispiele sind hier nur genannt: http://qrcode.kaywa.com, http://goqr.me/de, http://qurify.com.

Der Sinn hinter QR-Codes ist eigentlich ganz einfach: man möchte dem Benutzer das lästige Abtippen von Informationen ersparen und stellt ihm die Aktion quasi ausführungsbereit zur Verfügung – so viel zur Bequemlichkeit. Ein anderer Aspekt ist der Reiz des Unbekannten. Man sieht einem QR-Code die darin enthaltene Information nicht an und deswegen ist es immer wieder ein Reiz, den Code zu scannen und gespannt abzuwarten, welche Aktion er durchführen lassen möchte. Mir persönlich geht es zumindest oft so, dass ich QR-Codes aus reiner Neugier scanne, nur um zu sehen, wo sie mich hinführen möchten. Allerdings steckt hierin auch eine gewisse Gefahr des Missbrauchs. Schließlich könnte jemand auf die Idee kommen, im QR-Code eine Website z.B. mit Schadcode oder anderen Inhalten zu verlinken, die man sonst nicht besuchen würde. Hier muss man eben etwas vorsichtig sein und abwägen, ob man die vorgeschlagene Aktion durchführen möchte. Umso mehr ist es für Sie wichtig, die Umgebung des QR-Codes so vertrauensvoll und ansprechend wie möglich zu gestalten.

Doch nach diesen einführenden Worten möchte ich nun auf die verschiedenartigen Verwendungsmöglichkeiten eingehen, die auch für kleine und mittlere Unternehmen sowie für Non-Profit-Organisationen denkbar wären. Natürlich hängt die Sinnhaftigkeit immer vom konkreten Einzelfall ab, aber mal vielleicht als Ideenpool…

Ich gebe hier nur zu bedenken, dass der Einsatz von QR-Codes im Falle einer Verlinkung auf Inhalte Ihrer Website unbedingt erfordert, dass Ihre Website für den mobilen Einsatz optimiert ist. Die Darstellung einer normalen Website für den Desktop-Gebrauch ist auf den Smartphone-Browsern zwar möglich, aber nicht zu empfehlen. Abhilfe kann hier der Einsatz eines Content-Management-Systems mit einem geeigneten Plugin bieten, welches eine automatische Browser-Erkennung beinhaltet und den Inhalt der Seite für den mobilen Einsatz aufbereitet darstellt. Vor allem für Ihre Verkaufsseiten (KMU) und Seiten zur Online-Spende (bei Non-Profit-Organisationen) ist dies unabdingbar. Falls Sie hierzu Fragen haben, sprechen Sie mich gerne an.

Doch nun zu den konkreten Einsatzmöglichkeiten:

  • Versehen Sie Ihre Kundenanschreiben oder Fundraising Anschreiben im Briefkopf, der Fusszeile oder auch im Textfluss mit einem spezifischen QR-Code, z.B. mit einem Projektbericht, für den Sie Spender akquirieren möchten oder ein besonderes Angebot, das Sie bewerben möchten.
  • Integrieren Sie QR-Codes in Ihre Printmedien wie z.B. Mitgliederbroschüren oder Kundeninformationen.
  • Stellen Sie Aufsteller mit QR-Codes auf Messen oder Fundraising Events auf oder legen Sie Flyer mit entsprechenden Codes aus. Der Code könnte beispielsweise auf ein besonderes Messe-Angebot oder auf eine mobile Spenden-Seite verlinken.
  • Präsentieren Sie Ihren Kunden in der Kassenschlange einen QR-Code, der zu einem lustigen Video oder einem speziellen Sonderangebot führt, um den Kunden die Wartezeit gefühlt zu verkürzen.
  • Binden Sie auf Ihren Flächen (Ladenzeilen, Schaufenstern, Werbebannern, usw.) interessanten Inhalt von Kooperationspartnern ein, für die Sie entweder eine Miete oder eine Provision erhalten. Achtung: Dies sollte natürlich nicht zu aufdringlich erfolgen, sonst erzielen Sie den genau entgegengesetzten Effekt!
  • Versorgen Sie in Museen, Kunsthallen, Zoos oder Tiergehegen Ihre Besucher mit weiterführenden Informationen direkt an den einzelnen Exponaten oder im Katalog.
  • Bedrucken Sie Eintrittskarten zu Konzerten, Seminaren oder anderen Veranstaltungen mit QR-Codes von Kooperationspartnern (wiederum gegen Miete oder Provision) oder natürlich zu Ihren eigenen Inhalten.
  • Nutzen Sie Veranstaltungen im Freien (z.B. Sportevents, Kundgebungen, Versammlungen, o.ä.) mit grossen Spruchbändern oder Banden für die Unterbringung von QR-Codes, um zusätzliche Informationen für Interessenten bereit zu stellen.
  • Werben Sie für Ihre Organisation oder Ihr Geschäft auf verfügbaren Flächen z.B. auf Flughäfen, auf dem Hochschulcampus oder in der S-Bahn.
  • Und zu guter Letzt verschenken Sie mit QR-Codes bedruckte Tassen, T-Shirts, Caps, Pins oder Visitenkarten an bestehende Kunden (zur Kundenpflege), potenzielle Kunden (zur Akquise), Geschäftspartner, Vereinsmitglieder, an Infoständen an Passanten, an Spender, usw. Die Liste könnte man noch ziemlich lange weiterführen.

Dies alles sind nur ein paar Beispiele, die mir spontan eingefallen sind. Es gibt noch viel mehr Einsatzmöglichkeiten für QR-Codes und durch den rasanten Anstieg von Smartphone-Benutzern wird diese „Werbeform“ auch zunehmend interessanter.

Generell kann man sagen, dass sich QR-Codes immer dort anbieten, wenn man auf der relevanten „Werbe“-Fläche nur begrenzten Platz zur Verfügung hat (oder sie sehr teuer ist), man aber den Lesern noch viel mehr wertvolle Hintergrundinformationen oder andere spezifische Inhalte zur Verfügung stellen möchte. Sie schaffen durch die Neugier der Menschen einen Anreiz, den referenzierten Inhalt nahezubringen und dadurch tieferes Interesse zu Ihrem Geschäft oder Ihrer Organisation zu wecken.

Ich hoffe, dass diese Tipps für Sie nützlich sind und Sie dadurch Ihre Unternehmensziele oder Organisationsgrundsätze unterstützen können. Falls Sie Bedarf an weiterer Beratung zum Thema QR-Codes oder generell Social Media Marketing haben, nehmen Sie gerne mit mir Kontakt auf.

Ich würde mich ebenfalls sehr über Rückmeldungen zu erfolgten QR-Code-Kampagnen freuen, hinterlassen Sie mir gerne einen Link oder einen Bericht in den Kommentaren. Vielen Dank!

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Nützliche Tipps für Non-Profit-Organisationen zum Social Media-Einstieg – Teil 3

Nachdem Sie nun vor ein paar Tagen und vorgestern die ersten beiden Teile der Social Media Tipps für Non-Profit-Organisationen erhalten haben, folgt nun der Abschluss der Reihe mit den letzten 4 Tipps:

9. Kommunizieren Sie regelmässig mit Ihren Freunden in den Sozialen Netzwerken
Es ist wichtig, dass Sie eine gewisse Verbindlichkeit in die Kommunikation mit Ihren Freunden und Unterstützern erreichen. Veröffentlichen Sie neue interessante Inhalte in all Ihren Social Media Kanälen, doch achten Sie darauf, dass Sie die Updates zeitlich streuen. Verteilen Sie lieber die Veröffentlichung auf einen grösseren Zeitraum, als an einem Tag Ihre Freunde zuzuschütten und dann an den nächsten Tagen nichts mehr zu schreiben. Zumeist sind die Informationen nicht so hochbrisant, dass sie nicht noch einen oder zwei Tage damit warten könnten.

10. Ähnliche Profile in Ihre Sache einspannen
Sie werden wahrscheinlich recht schnell Profile oder Pages mit den gleichen Interessen wie die Ihren finden. Empfinden Sie diese nicht als Konkurrenz, sondern als Chance der Vernetzung. Suchen Sie den Kontakt zu diesen Organisationen und bieten Sie einen Austausch von Informationen an. Dies wird Ihren Anhängern zusätzlichen Mehrwert bieten und Ihre Social Media Präsenz attraktiver machen.

11. Aktivieren Sie Ihre Kontakte in den Sozialen Netzwerken
Irgendwann werden Sie vielleicht anfangen wollen, Ihre Freunde und Follower in „echte“ Unterstützer, Spender oder freiwillige Helfer umzuwandeln. Stellen Sie deshalb sicher, dass auf Ihren Social Media Seiten immer genügend Möglichkeiten präsent sind, sich in verschiedenster Form einzubringen. Lassen Sie es Ihre „Fangemeinde“ wissen, wenn Sie z.B. tatkräftige Unterstützung bei einem Wohltätigkeitsfest benötigen oder schildern Sie einen konkreten Fall, wo finanzielle Hilfe nötig ist. Die Unterstützungsbereitschaft der Menschen steigt deutlich, wenn Sie ihnen darlegen, wohin ihr Geld oder die Unterstützung fließen. Bieten Sie auf Ihrer Seite auch unbedingt die (dezente) Möglichkeit der Online-Spende. Vielleicht wird dabei nicht besonders viel rumkommen, aber „Kleinvieh gibt auch Mist“ – und die Besucher werden einer Non-Profit-Organisation einen Spenden-Button nicht übel nehmen.
In jedem Fall sollten Sie auf Ihrer Seite eine Information veröffentlichen, wenn Events ausgetragen oder Projekte beendet wurden, auch wenn Sie hierbei nicht unterstützt wurden. Dies kann z.B. in Form einer Bilderschau des Events oder einer anschaulichen Projektzusammenfassung erfolgen. Vielleicht regt diese Berichterstattung dann Menschen an, sich bei Ihrer Organisation zu engagieren.

12. Betrachten Sie Social Media als eine Investition in die Zukunft
In den Sozialen Netzwerken tummeln sich immer noch überwiegend Menschen der jüngeren Generation – obwohl die Anzahl der älteren Menschen deutlich zugenommen hat. Auch wenn Sie momentan von den jüngeren Mitgliedern noch nicht viel Unterstützung erfahren, investieren Sie damit in die Zukunft, denn diese Menschen werden später in das Arbeitsleben einsteigen und somit zu potentiellen Spendern heranwachsen. Pflegen Sie bereits heute die Kontakte zu dieser zukünftigen Zielgruppe, sonst wird es eine andere Organisation tun.

Ich habe Ihnen hier ein paar Tipps und Anregungen präsentiert, worauf Sie im Umgang mit Social Media achten sollten. Wenn Sie dennoch das Gefühl haben, an der einen oder anderen Stelle unsicher zu sein und Unterstützung brauchen, würde ich mich über eine Kontaktaufnahme sehr freuen. Gemeinsam werden wir Ihre Organisation fit für die Aktivitäten in Sozialen Netzwerken machen.

In den nächsten Tagen werde ich den gesamten Artikel als PDF zur Verfügung stellen. Den Download-Pfad veröffentliche im Blog.

Der Artikel ist angelehnt an einen englischen Artikel auf about.com.

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Nützliche Tipps für Non-Profit-Organisationen zum Social Media-Einstieg – Teil 2

Gestern hatte ich Ihnen den ersten Teil der Social Media Tipps für Non-Profit-Organisationen vorgestellt. Heute folgen nun 4 weitere Tipps:

5. Vergrössern Sie Ihre Reichweite
Wenn Sie ein Netzwerk auswählen, nutzen Sie die Möglichkeiten der Informationsverarbeitung, die dieses Netzwerk bietet. Einige Netzwerke bieten die Möglichkeit, neben privaten Profilen auch Unternehmensseiten anzulegen und Gruppen zu gründen. Dies sollten Sie tun, um mehr Aufmerksamkeit auf Ihre Organisation zu leiten. Sie sollten sich nur mit den Regelungen des jeweiligen Netzwerkes vertraut machen, die doch recht unterschiedlich ausgestaltet sind. In Facebook ist es zudem möglich, ein Unternehmen als Sponsor für die eigene Gruppe zu „engagieren“. Vielleicht finden Sie ein Unternehmen, das sich mit Ihnen zusammen in der Gruppe präsentieren möchte. Auf jeden Fall sollten Sie darauf achten, dass Sie die verschiedenen Möglichkeiten der Aufmerksamkeitsstreuung auch attraktiv gestalten und halten. Andernfalls wäre dies etwas verschwendete Zeit und Mühe.

6. Vermitteln Sie einen guten ersten Eindruck
Wie so oft im Leben zählt auch in den Sozialen Netzwerken der erste Eindruck ungemein. Sie werden es aus Ihrem eigenen Gefühl kennen, dass Sie sich lieber auf einer schön gestalteten Website aufhalten, als auf einer ungeordneten Baustelle. Man sagt zwar immer nur der Inhalt zählt, aber Hand auf’s Herz, bleiben Sie länger auf einer Website, die Ihnen keinen angenehmen Eindruck vermittelt? Achten Sie deswegen von vornherein darauf, dass Ihr Profil gut aussieht und überzeugend wirkt. Fangen Sie lieber 2 Wochen später mit Social Media an und investieren Sie die Zeit in die Gestaltung Ihrer Profile und Pages. Wählen Sie auch ein attraktives Profilbild und einen aussagekräftigen Titel, damit Ihr Profil in den Freundeslisten Ihrer Anhänger hervorsticht und wahrgenommen wird.

7. Veröffentlichen Sie Ihre wertvollen Inhalte mit dem grössten Verbreitungspotential
Social Networks sind dann am effektivsten, wenn die Menschen Informationen kreuz und quer verbreiten und damit eine breite Masse erreicht wird. Sie werden dies aber nur tun, wenn die Inhalte auch kreativ und „mehrwertbietend“ sind. Und im Idealfall sollen dies auch noch Ihre Inhalte sein. Studien haben ergeben, dass reine Textnachrichten nicht so häufig weitergegeben werden, wie Inhalte mit Bildern oder Videos. Deswegen gilt, dass Sie Ihre Informationen möglichst immer mit einem oder mehreren Bildern oder einem Video hervorheben sollten. Fragen Sie sich immer, wie der Beitrag auf Sie wirken würde – und seien Sie ehrlich. Wenn Sie schon nicht den „Cool!“-Effekt haben, dann sollten Sie den Beitrag noch einmal überdenken. Veröffentlichen Sie nie etwas, nur weil mal wieder was auf die Pinnwand sollte. Ihre Fans lesen lieber seltener Beiträge von Ihnen, dafür sind diese dann wirklich spannende und nachhaltige Themen.

8. Fürchten Sie nicht den Kontrollverlust
Social Media lebt von den Aktivitäten der Mitglieder und im Idealfall interagieren User auch mit Ihrer Organisation. Jedoch haben Sie keinen Einfluss darauf, was der einzelne User für einen Kommentar an Ihre Pinnwand schreibt oder über Ihre Organisation tweetet. In der Regel wird der überwiegende Teil Ihrer Anhänger Ihre Arbeit wertschätzen und positiv kommentieren. Es kann jedoch immer vorkommen, dass Sie mit negativen Äusserungen konfrontiert werden. Hierfür ist es sinnvoll, dass Sie sich eine generelle Vorgehensweise in solchen Fällen überlegen. Sie sollten jedoch auf keinen Fall diese Kritik, auch wenn sie ungerechtfertigt ist, einfach ignorieren oder gar löschen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Ihnen in solchen Fällen Ihre treuen Fans zur Seite eilen und den Querulanten in die Schranken weisen.

Ich hoffe, Ihnen wird auch der zweite Teil der Tipps bei Ihrer Aktivität in Social Media helfen. Seien Sie gespannt auf das Finale morgen, wenn ich den dritten und letzten Teil der Social Media Tipps für Non-Profit-Organisationen veröffentliche. Besuchen Sie meinen Blog oder abonnieren Sie den RSS-Feed.

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Nützliche Tipps für Non-Profit-Organisationen zum Social Media-Einstieg – Teil 1

Das Thema Social Media ist momentan in aller Munde und die meisten grossen Unternehmen haben ihre Claims bei Facebook, Twitter oder anderen sozialen Netzwerken bereits abgesteckt. Es wird angenommen, dass auch mittlere und kleine Unternehmen in 2012 vermehrt Social Media Aktivitäten aufnehmen werden. Doch was ist mit den gemeinnützigen Vereinen, Wohlfahrtsverbänden, Stiftungen, etc.? Hier sieht die Realität leider immer noch recht bescheiden aus, obwohl gerade für Non-Profit-Organisationen ein Einstieg in Social Media viele Vorteile bringt. In einem anderen Artikel hatte ich bereits beschrieben, warum Non-Profits in Zukunft Social Media verstärkt brauchen werden.

Nachfolgend gebe ich Ihnen einige nützliche Tipps, wie Sie mit Ihrer Non-Profit-Organisation den Einstieg in die Social Media Welt etwas einfacher gestalten können. Diese Tipps ersetzen jedoch nicht die Notwendigkeit einer Social Media Strategie, welche Ihre Ziele und Maßnahmen definiert, sie sollen jedoch erste Anhaltspunkte dafür geben, was bei einem Engagement in den sozialen Netzwerken wichtig ist. Falls Sie diesen Weg gehen möchten (und Sie sollten ihn gehen!), berate ich Sie gerne bei der Erstellung und Umsetzung einer individuellen Social Media Strategie für Ihre Organisation, denn es geht nicht allein um das Sammeln von „Likes“ oder „Followern“.

Dies ist Teil 1 der Social Media-Tipps für Non-Profit-Organisationen. Die beiden restlichen Teile werde ich in den folgenden Tagen veröffentlichen.

1. Wählen Sie die richtigen Social Media Kanäle
Es macht keinen Sinn, Netzwerke nur aufgrund ihrer Grösse auszuwählen, wenn dort keine Ihrer relevanten Zielgruppen aktiv sind. Andere Communities sind vielleicht kleiner, aber aufgrund der Teilnehmer-Struktur deutlich besser für Ihre Aktivitäten geeignet. Außerdem ist zumeist die Fokussierung auf einige wenige Netzwerke zu Anfang besser, als gleich in die breite Masse zu gehen. Gerade zu Anfang in der Lernphase sollten Sie Ihre Aktivitäten konzentrieren, um den Überblick zu behalten und Erfahrungen mit verschiedenen Techniken zu sammeln.

2. Finden Sie Ihre Unterstützer in den Sozialen Netzwerken
Mittlerweile sind viele hundert Millionen Menschen in Social Media aktiv, deswegen ist die Chance recht hoch, dass Unterstützer, die Sie kennen, auch bereits einen Account in einem oder mehreren Netzen besitzen. Schreiben Sie diesen besonderen Mitgliedern über das Netzwerk oder per Email eine Einladung zu Ihrer Fanpage oder Ihrer Gruppe, um ihnen einen weiteren Kommunikationskanal mit Ihrer Organisation anzubieten. Sie verbreitern damit die Streuung Ihrer Inhalte und damit die Wahrnehmung Ihrer Organisation.

3. Identifizieren Sie die richtigen Mitarbeiter
Eine Social Media Strategie in der Theorie ist schon mal eine gute Sache, doch Sie brauchen auch Mitarbeiter in Ihrer Organisation, die die Strategie dann auch umsetzen. Sie könnten natürlich diese Tätigkeit auch gut an eine externe Agentur übergeben, doch dies bedeutet wiederum nicht unerhebliche Kosten. Schauen Sie sich stattdessen in Ihrer Belegschaft um, vielleicht finden Sie eine Kollegin oder einen Kollegen, die/der sich bereits privat sicher im Social Media Umfeld bewegt. Vielleicht wird es sinnvoll sein, die Mitarbeiterin oder den Mitarbeiter auf eine Schulung zu bestimmten Netzwerken oder Kommunikations-Themen zu schicken, doch dies ist immer noch besser, als völlig von Null anzufangen.
Sollte sich in Ihrer Organisation jedoch keine geeignete Person finden, so rate ich zumindest für die Anfangszeit dennoch zu professioneller Unterstützung und gleichzeitig zur Fortbildung einer Kollegin oder eines Kollegen. Gerade zu Beginn Ihrer Social Media Aktivitäten passieren sonst Fehler, die Ihnen auf lange Sicht teuer zu stehen kommen können, bezogen z.B. auf Reputationsverlust oder gar Abspringen von Spendern und Unterstützern. Insofern wäre Ihr Engagement kontraproduktiv.

4. Stellen Sie genügend Zeit zur Verfügung
Social Media ist zumeist nicht sehr kostenintensiv, jedoch benötigt es Zeit – und das nicht zu wenig. Räumen Sie einer oder mehreren Personen in Ihrer Organisation ein, sich um die Freundschaftsanfragen zu kümmern, Kommentare auf anderen Seiten zu veröffentlichen, auf Eingaben zu reagieren und um andere in Ihr Netzwerk einzuladen. Denn darum dreht sich alles in Sozialen Netzwerken! Sie werden mit Ihren Aktivitäten nur Erfolg haben, wenn Sie Social Media Marketing als ernstzunehmende Ergänzung zum klassischen Marketing anerkennen und diesem Betätigungsfeld ebenso die benötigten Ressourcen einräumen.

Morgen geht der Artikel in die zweite Runde und Sie erhalten drei weitere Tipps für Ihre Social Media Aktivitäten. Besuchen Sie meinen Blog oder abonnieren Sie den RSS-Feed.

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Die häufigsten Fehler von Non-Profit-Organisationen im Umgang mit Social Media

Non-Profit-Organisationen und Social MediaImmer mehr Non-Profit-Organisationen engagieren sich in den Sozialen Netzwerken, um einen besseren, schnelleren, einfacheren und vielfach kostengünstigeren Kontakt mit den Unterstützern und Mitgliedern aufzubauen. Leider passiert es hierbei immer wieder, dass viele Organisationen in Stolperfallen laufen, die den Erfolg negativ beeinflussen. Nachfolgend möchte ich einige Fehler auflisten, die leider immer noch sehr häufig vorkommen und mit nur geringem Aufwand beseitigt werden könnten.

1. Benutzen Sie ein passendes Logo für jedes Soziale Netzwerk
Das Benutzericon ist Ihr Aushängeschild in jeder Korrespondenz nach außen und nur mit der Ausnahme von LinkedIn-Gruppen verwenden alle anderen Sozialen Netzwerke ein quadratisches Benutzerbild. Leider machen sehr viele Non-Profit-Organisationen den Fehler, ein rechteckiges Logo in nicht-passenden Maßen in ihr Benutzerprofil hochzuladen, was zwangsläufig zum Abschneiden oder Verzerren des Logos führt. Würde Ihre Organisation in der Briefkommunikation oder auf der Website ein solch entartetes Logo verwenden? Niemals! Warum senden dann zehn- oder hunderttausende Non-Profit-Organisationen täglich Status-Updates an ihre Freunde und Follower?

2. Nicht zu viele Statusupdates am Tag
Zu diesem Thema gibt es sehr unterschiedliche Meinungen, ich vertrete hierbei jedoch die Ansicht, dass Sie nicht mehr als 1 oder höchstens 2 Statusupdates in den Sozialen Netzwerken veröffentlichen sollten. Ansonsten könnte es passieren, dass Personen dies als störend oder gar als Spam empfinden und Ihre Meldungen dann anfangen zu ignorieren oder im schlimmsten Falle sogar Ihre Updates ausblenden oder gar die Verbindung mit Ihrer Organisation aufkündigen. Es empfiehlt sich auch, Abwechslung in den Meldungen anzubieten, um das Interesse bei den Freunden hoch zu halten. Denkbar wäre hier z.B. mal ein paar Bilder eines Events, eine Ankündigung eines Projekterfolgs, ein Hilfeaufruf bei einer bestimmten Aktion oder ähnliches.

3. Achten Sie auf Ihr Follower-Verhältnis bei Twitter
Ein Ziel Ihrer Social Media Strategie kann es sein, möglichst viele Follower bei Twitter aufzubauen. Um dies zu erreichen, sollten Sie ein Folgen anderer User in einem 1:1-Verhältnis anstreben. Menschen bei Twitter werden Ihnen leichter folgen, wenn sie absehen können, dass Ihre Organisation die Follow-Anfrage auch annimmt. Je mehr Leute Ihnen folgen, um so mehr wird Ihr Non-Profit-Benutzerbild im Twitter-Universum verbreitet und hat eine grössere Chance, beachtet zu werden. Ausserdem können Ihnen Unterstützer oder potenzielle Spender, denen Sie nicht folgen, Ihnen keine direkten Nachrichten schreiben und erschweren ihnen somit unnötig den Zugang zu Ihrer Organisation.

Ein Grund, warum Sie nicht einer grossen Zahl von Menschen folgen möchten, könnte der Verlust des Überblicks über die Beiträge sein. Dies lässt sich jedoch ganz einfach mit dem Einsortieren der Follower in Twitter-Listen lösen. Damit können Sie nach definierten Kriterien Ordnung in Ihre Follower bringen und minimieren dadurch die Möglichkeit, wichtige Tweets zu verpassen.

4. Erstellen Sie Photo-Diashows zur Wiedergabe Ihrer Non-Profit-Aktivitäten
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Speziell im schnelllebigen Internet trifft dieser Satz höchstwahrscheinlich zu. Wenn Menschen tagtäglich überwiegend mit Schreiben, Briefen, Artikel oder anderen Schriftformen zu tun haben, bleibt ein ansprechendes Bild deutlich leichter in den Köpfen hängen, als ein weiterer Text. Hierzu gibt es Dienste wie Flickr oder Pinterest, auf denen Bilderalben angelegt und von Interessierten betrachtet werden können. Den entsprechenden Link veröffentlichen Sie einfach in Ihren Sozialen Netzwerken.

5. Machen Sie Ihre Social Media Aktivitäten auf Ihrer Website kenntlich
Ihre Unterstützer und Spendenwilligen gehen mittlerweile davon aus, dass auch Non-Profit-Organisationen in Social Media aktiv sind, zumindest auf Facebook und eigentlich auch auf Twitter. Wenn nun diese Personen Ihre Website besuchen und nicht auf den ersten Blick die Icons zu Ihren Social Media Kanälen finden, wenden sie sich vielleicht frustriert ab und das wäre ja nun sehr ärgerlich. Binden Sie also in jedem Fall die entsprechenden Icons mit einer Verlinkung deutlich sichtbar auf der Website ein. Ein Content-Management-System als Basis Ihrer Website ist in diesem Fall sehr hilfreich, da es viele kostenfreie Plugins gibt, welche genau diese Aufgabe übernehmen.

6. Ignorieren Sie nicht die Business-Seiten auf Xing und LinkedIn
Im deutschsprachigen Raum ist Xing immer noch die führende Plattform für Business-Kontakte und LinkedIn hat im internationalen Umfeld gerade die 100 Millionen Mitglieder-Marke passiert. Ihre Organisation stellt ebenso ein Geschäftsfeld dar und insofern wäre es töricht, die zusätzliche Vernetzungsmöglichkeit über die Business-Portale zu ignorieren. Schliesslich tummeln sich hier kapitalstarke Geschäftsleute und die wollen Sie ja erreichen.

7. Sichern Sie sich Ihren „Ort“
Wenn Ihre Organisation einen festen Standort hat und diesen noch nicht bei Facebook Places, Foursquare oder Google Places registriert haben, verschenken Sie auch hier die Möglichkeit, dass Sie über diese Dienste gefunden werden und sollten dies schleunigst nachholen.

8. Veröffentlichen Sie interessante Inhalte
Spenden Sie für unser Projekt xy! Nehmen Sie an unserer Charity-Veranstaltung für abc teil! Folgen Sie uns auf Twitter! Kreisen Sie uns bei Google+ ein! Wir bitten Sie um eine Spende! Klicken Sie „Gefällt mir“ bei Facebook! ………

DAS will keiner sehen! Wenn Sie auf Ihren Social Media Kanälen nur oder überwiegend Eigenwerbung betreiben, garantiere ich Ihnen ein Scheitern Ihrer Bemühungen. Sie müssen den Besuchern Ihrer Online-Präsenzen interessante Mehrwerte bieten, um diese bei Laune zu halten und um neue Besucher zu generieren.

9. Führen Sie einen Blog
Blogging ist die Methode, die Ihre Social Media Aktivitäten zusammenhält und mit frischem Inhalt versorgt. Interessante Inhalte sind das A und O einer Social Media Strategie und ohne diese Frischzellenkur für Ihre Facebook Page, den Twitter Account oder den YouTube Channel werden Sie nicht „geliked“, „retweetet“ oder geviewed. Und diese Verbreitungen sind letztendlich das, worauf es ankommt, denn dadurch wird Ihr Inhalt und somit Ihre Organisation an andere Nutzer weiterverteilt und führt vielleicht zu neuen Unterstützern oder Spendern.

Das Veröffentlichen von neuen (statischen) Artikeln auf Ihrer Website hat nicht den gleichen Effekt, wie einen Blog zu führen. Auf einem Blog können die Menschen Kommentare hinterlassen und somit in eine Diskussion einsteigen. Diese Kommunikation ist das Wertvollste, was Sie mit allen Social Media Aktivitäten erreichen können. Deshalb: Führen Sie einen Blog und bieten Sie den Lesern interessante Inhalte – und verbreiten diese in Social Media.

10. YouTube‘s Non-Profit-Programm (wenn verfügbar in Deutschland)
YouTube bietet derzeit für Non-Profit-Organisationen ein Support-Programm im englischsprachigen Raum an, welches viele Vorteile bietet. Genauere Informationen dazu gibt es hier: http://www.youtube.com/nonprofits. YouTube plant, das Programm in nächster Zeit auf andere Länder auszuweiten und Deutschland fällt hier mit Sicherheit in die engere Wahl. Sobald das Programm auch hier verfügbar ist, sollte eine Bewerbung auf jeden Fall in Erwägung gezogen werden.

Wie Sie sehen, gibt es einige Klippen, die Sie besser im Umgang mit Social Media umschiffen sollten. Social Media ist kein Hexenwerk, jedoch sollte die Planung fundiert und der Einstieg gut vorbereitet sein. Ich berate Sie gerne, kontaktieren Sie mich.

Bildquelle: http://www.sxc.hu/photo/1281812

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Non-Profit-Organisationen werden Social Media noch mehr brauchen

Es dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben, dass Social Media nicht nur eine Modewelle ist, die bald wieder verebbt sein dürfte. Die stetig wachsenden Benutzerzahlen der Sozialen Netzwerke sind ein Indiz dafür, dass dieses Feld der Kommunikation eine Bedeutung erreicht hat, die nicht ungenutzt sein darf. Seiten wie Facebook, Twitter, YouTube oder Google+ sind mittlerweile Teil des täglichen Lebens. Die Benutzer verbringen signifikant Zeit in den Netzwerken zur Pflege ihrer Beziehungen oder auch zur Informationsgewinnung. Die Firmen machen es seit einiger Zeit mit der Einrichtung von Facebook oder Google+ Unternehmensseiten vor (Twitter wird diese Möglichkeit in Kürze auch bieten) und schaffen somit einen direkten Kontakt zu Menschen, die sich mit dem Unternehmen identifizieren und darüber Neuigkeiten erfahren möchten. Im Non-Profit-Bereich wünschen sich mittlerweile auch Spender ein verstärktes Engagement der Organisationen, an die sie ihre Spenden richten.

Immer noch sind Non-Profit-Organisationen sehr skeptisch, was den Eintritt in die Social Media Welt angeht. Kleine Non-Profits, die mit sehr begrenzten Budgets haushalten müssen, stehen einem Engagement in Form von Zeit, Kosten und Arbeitskraft in Plattformen eher ablehnend gegenüber, bei denen eine Erfolgsmessung (Return on Investment) relativ schwierig ist und meist nicht in absoluten Zahlen beziffert werden kann.

Es ist wahrscheinlich schwierig, einem sparsamen Vorstand die Aktivität und die Zeit in sozialen Plattformen zu erläutern und Ihrem Chef gegenüber zu begründen, wenn etwa das Projekt mit sinkenden Spendeneinnahmen oder geringerer Unterstützung durch Ehrenamtliche zu kämpfen hat, Ihre angebotenen Leistungen hingegen verstärkt nachgefragt werden.

Nachfolgend möchte ich 10 Gründe angeben, warum sich ein Engagement in Social Media für Non-Profit-Organisationen auch – oder gerade – in solchen Phasen lohnt:

1. Sie haben etwas zu sagen

Sie kümmern sich um Ihre Aufgabe, empfinden Leidenschaft bei dem, was für andere vielleicht ein besseres Leben bedeutet und sind zuversichtlich, dass Ihre Arbeit bei anderen anerkannt wird. Warum also nicht den Menschen, denen Ihre Arbeit wichtig ist – und denen, die Ihre Arbeit vielleicht im Moment noch nicht wertschätzen – darüber erzählen und Einblicke darin gewähren?

2. Ihre Unterstützer sind bereits in Social Media

Wenn Sie beginnen, sich in Social Media zu engagieren, werden Sie schnell feststellen, dass es viele Menschen gibt, die Sie bereits unterstützen. Sprechen Sie mit Ihnen und machen Sie deutlich, welche enorme Wirkung die Unterstützung Ihrer Arbeit hat.

3. Potenzielle Unterstützer sind in Social Media

Facebook hat weltweit über 800 Millionen Benutzer, in Deutschland sind es allein ca. 21 Millionen Nutzer (Stand 11/2011). Twitter verfügt in Deutschland über ca. 500.000 aktive Nutzeraccounts (Stand 02/2011). Diese Zahlen lassen sich beliebig für alle Sozialen Netzwerke fortführen. Seit Jahren verzeichnet man dort einen ungebremsten Benutzeranstieg. Waren vor ein paar Jahren nur die „Freaks“ online, so ist es mittlerweile auch z.B. die Gruppe der 40-60 jährigen mit einem nicht unerheblichen Anteil. Social Media ist zum „Breitensport“ geworden und bietet somit ein Potenzial für alle Geschäftsbereiche. Und mit ziemlicher Sicherheit sind auch Menschen dabei, die Ihre Arbeit gerne unterstützen möchten – wenn sie nur davon wüssten.

4. Sie können Ihre Aussenwirkung überwachen

Es gibt diverse Methoden, wie Sie mittels der Aktivitäten anderer Nutzer auf Ihren Social Media Profilen die Akzeptanz und die Aussenwirkung Ihrer Organisation oder Ihres Projekts messen. Diese Erkenntnis kann zwar manchmal nicht wie gewünscht ausfallen, doch dann haben Sie einen Ansatzpunkt, um entsprechend zu handeln oder gegenzusteuern. In Sozialen Netzwerken sind Menschen zumeist ehrlicher als in einem persönlichen Gespräch, sodass die Rückmeldungen, die Sie von Ihren Besuchern erhalten ein gutes Indiz für die Wertschätzung Ihrer Arbeit nach Aussen hin ist.

5. Sie können Autorität aufbauen

Mit dem Twittern oder Posten von Informationen über Ihre Arbeit und der Verbreitung von Wissen zu Ihrer Mission werden Sie nicht nur eine Leidenschaft hervorrufen, sondern verschaffen sich auch einen Expertenstatus auf Ihrem Gebiet. Dieses Expertenwissen ist es, was andere Menschen dazu bringt, Ihre Beiträge zu lesen und mit Ihnen in die Kommunikation einzusteigen. Vielleicht ergeben sich daraus auch Anfragen von Journalisten oder anderen Bloggern, die nach einer glaubwürdigen und etablierten Meinung auf diesem Gebiet suchen und eine Nutzung Ihrer Inhalte auf anderen Blogs oder Medien anfragen – wodurch Sie wiederum eine vergrösserte Zielgruppe erreichen.

6. Sie können Ihren Unterstützern berichten – in Echtzeit

Neben der Möglichkeit, andere Unterstützer für Ihr Projekt zu gewinnen, können Sie Ihren bestehenden Unterstützern und Ihrer Nutzergemeinde unverzüglich über Fortschritte oder Erfolge Ihrer Arbeit berichten. Wurde beispielsweise Menschen mit Behinderung eine Räumlichkeit mit Therapiegeräten eingerichtet, die durch Spenden finanziert wurden oder dass der diesjährige Flohmarkt 750 EUR eingenommen hat, der von den Ehrenamtlichen Mitgliedern des Vereins abgehalten wurde, dann ist das doch eine Meldung wert. Diese tollen Erfolge können Sie ohne zeitlichen Verlust in Wort UND Bild (oder auch sogar mit Videos) an Ihre Nutzer übermitteln und Ihnen so das Gefühl geben, dass die Unterstützung genau da angekommen ist, wo sie ankommen sollte. Und Sie müssen nicht auf den vierteljährlichen Newsletter oder die Mitgliederzeitung warten – und haben auch nicht das direkte Feedback der Empfänger!

Ebenso wie Erfolgsmeldungen können Sie Ihren Nutzern aber auch Termine und besondere Ereignisse (kostengünstig) mitteilen, für die Sie sonst eine Anzeigenkampagne hätten starten müssen.

7. Wertschätzen Sie Ihre Ehrenamtlichen und Spender

Dank Twitter, Facebook oder jedem anderen Netzwerk können Sie Ihre Freiwilligen und Spendern wie Helden erscheinen lassen, in dem Sie gezielt die Aufmerksamkeit auf besondere Unterstützung richten und diesen Einsatz für Ihre Arbeit in Ihrem gesamten Netzwerk wertschätzen. Auch hier gibt es keine Notwendigkeit, bis zum Frühjahr-Newsletter zu warten, sondern Sie haben die Möglichkeit, anlassbezogen sofort Rückmeldung geben zu können.

8. Sie können Menschen auf aktuelle Bedürfnisse aufmerksam machen

Folgendes Szenario: Das Haus zur Betreuung von alleinerziehenden Müttern in Not veranstaltet einen Weihnachtsbasar, bei dem sich die Bewohner Spielzeug-Geschenke für die Kinder kostenlos abholen können. Es gibt nur ein Problem – es wurden nicht genügend Geschenkespenden abgegeben.

Dieses Szenario ist natürlich ein Alptraum für Ihre Organisation. Sie können nicht auf den nächsten Newsletter warten, Ihre Mitglieder direkt anzuschreiben ist viel zu teuer und wahrscheinlich haben diese bereits ihre Spende geleistet und Sie sollten sie nicht noch einmal mit einer Spendenanfrage strapazieren. Auch die Medien würden das Thema in der gebotenen Eile nicht aufnehmen. Was nun? Sie können Ihren Hilferuf – sogar mit einer genauen Ortsangabe des in Not befindlichen Hauses – ganz einfach in Ihren Sozialen Netzwerken öffentlich platzieren und durch sog. Viral Marketing (vergleichbar der Mund-zu-Mund-Propaganda) um Hilfe bitten. Ihre Mitglieder und Spender werden diesen Aufruf aufgrund Ihrer Bitte wiederum in die eigenen Netzwerke transportieren und so wird mit hoher Wahrscheinlichkeit der Weihnachtsbasar doch noch mit glücklichen Kinderaugen enden.

9. Erzeugen Sie Begeisterung und Aufregung für Ihr (Fundraising) Event

Die Menschen überschlagen sich, nur um bei Ihrem Event dabei zu sein und massenweise Geld für Ihre Arbeit zu spenden… Schade. ÄsLeider entspricht dies zumeist nicht der Realität und ist frommes Wunschdenken.

Sozial Media kann Ihnen helfen, einen „Hype“ rund um Ihr Event aufzubauen. Er kann Menschen dazu bringen, Ihr Event zu besuchen und das Interesse der Medien zu wecken. Oder Sie schärfen damit die Aufmerksamkeit von Ladenbesitzern, die entweder dieses Event in irgendeiner Weise sponsern oder sogar mit Ihnen kooperieren möchten.

10. Sie können Beziehungen zu Journalisten und Bloggern aufbauen

Viele Journalisten, Blogger und Menschen, die in den Medien arbeiten sind selbst aktiv in den Sozialen Netzwerken vertreten und scannen fortwährend die Informationen nach interessanten Geschichten oder Aufmachern. Wenn Sie diese Personen unterstützen und Ihnen „Futter“ bieten, wird dies dazu beitragen, dass Sie vermehrt um Artikel über Ihre Arbeit oder fundierte Informationen zu Ihrem Expertenthema angefragt werden und somit Ihre Arbeit weiter verbreitet wird. Sie erhalten damit quasi kostenlose Öffentlichkeitsarbeit.

Wie Sie sehen gibt es diverse Gründe dafür, warum sich auch Non-Profit-Organisationen in den Social Media engagieren sollten. Wahrscheinlich werden Sie nun sagen, dass Sie keine Zeit haben, um sich in diese Themen tiefergehend einarbeiten zu können. In diesem Fall kann Ihnen eine Social Media Beratung helfen, welche Sie bei der Festlegung Ihrer Ziele sowie bei der Ausarbeitung einer individuellen Social Media Strategie unterstützen kann. Auch die Nachverfolgung der gesetzten Ziele (Monitoring) oder die Unterstützung bei praktischen Aktivitäten kann Bestandteil dieser Dienstleistung sein. Für Organisation und Vereine in Kiel und Umgebung würde ich Ihnen gerne dabei helfen, Ihr Profil nutzenbringend in den Sozialen Netzwerken zu platzieren und voranzutreiben. Schreiben Sie mir zum Kontakt gerne eine Email.

pfa:nder

Besonders kleine und mittlere Unternehmen sowie Non-Profit-Organisationen können von einem Engagement in den Sozialen Netzwerken profitieren und so die Kundenbindung sowie die Aussenwahrnehmung Ihrer Organisation oder Ihres Unternehmens positiv beeinflussen. Als Social Media Consultant unterstütze ich Sie bei der Festlegung Ihrer Ziele sowie bei der Ausarbeitung einer individuellen Social Media Strategie. Auch die Nachverfolgung der gesetzten Ziele (Monitoring) oder die Unterstützung bei praktischen Aktivitäten kann Bestandteil dieser Dienstleistung sein.

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