Spenden gerne – aber bitte das Richtige!

Neulich bin ich auf eine Facebook Seite gestossen, die für mich wieder mal die Sinnlosigkeit mancher Spenden verdeutlichte. Die Seite wurde von zwei Frauen ins Leben gerufen, die sich zum Ziel gesetzt hatten, für die Opfer des Amoklaufs von Newtown Teddybären zu sammeln. An sich ja ein recht süsser Gedanke, jedoch hatten sich dann die Medien der Sache angenomnen und mittlerweile sind dabei über 30.000 Teddybären zusammengekommen, weil ganz viele andere Menschen die Idee sooo süss fanden. Aber was man in einer Kleinstadt mit gerade mal 28.000 Einwohnern mit dieser Masse an Teddybären machen soll, daran hat wohl keiner gedacht.

Ist es wirklich das, was die Menschen dort jetzt brauchen? Oft initiieren hilfswillige Menschen solche, in meinen Augen, sinnlose Aktionen, die sich dann leider auch oft verselbständigen. Die Aktionen rühren die Emotionen der Menschen und blenden dabei den Sinn für die Realität leider aus. Wir sehen einen Bedürftigen und anstatt ihn vorher zu fragen, was er braucht, lassen wir unserem Herz freien Lauf und dann kommt solch eine Aktion wie mit den Teddybären heraus. Die Hilfe löst nicht das Problem und im schlimmsten Fall behindert eine solche ausgeuferte Aktion womöglich noch die tatsächlich benötigte Hilfe, was sich dann doppelt negativ auswirkt. Man denke nur an die Kapazitäten des örtlichen Postamts. Mit diesen Gedanken im Hinterkopf möchte ich Ihnen ein paar Tipps geben, wie Sie die Spende an die Organisation Ihrer Wahl richtig gestalten:

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Der Online-Spende den nötigen Kick geben

Die Online-Spende liegt immer mehr im Trend. Dies belegen mehrere Studien, darunter die Online-Fundraising-Studie von Altruja. Demnach nutzen mehr Spender die Online-Dienste der Organisationen, um eine Spende zu tätigen. Insofern müsste das Online-Spendenaufkommen also tendenziell eher zunehmen. Doch manchmal stellen Organisationen auch keinen grossen Fortschritt in der Entwicklung ihrer Online-Spenden fest. Dann könnte die Schuld unter Umständen bei ihnen selbst liegen. Nämlich dadurch, dass sie das Instrument Online-Spende falsch zur Verfügung stellen. Ein entscheidender Faktor für die Unterstützer bei der Ausführung einer Online-Spende ist die sogenannte Usability, also die Benutzerfreundlichkeit des Spendenvorgangs.

Ich möchte nachstehend ein paar Punkte ansprechen, die bei der Usability zu beachten sind, um dem Unterstützer beim Spendenvorgang ein gutes Gefühl zu vermitteln:

1. Professionelle Aufmachung: Wenn Ihrer Spendenseite (oder besser gesagt Ihre Website allgemein) keinen vertrauenswürdigen Anschein erweckt, wird niemand sie benutzen. So einfach ist das. Die Website als Ganzes ist mittlerweile zu einem Ihrer wichtigsten Instrumente für die Aussenpräsentation Ihrer Organisation geworden. Ein Grossteil der Interessierten wird sich zuerst auf Ihrer Website über Ihre Organisation informieren, bevor sie direkten Kontakt aufnehmen. Behandeln Sie dieses Aushängeschild deshalb mit der nötigen Aufmerksamkeit. Achten Sie darauf, dass Sie möglichst das Spendenformular eines etablierten und anerkannten Anbieters einbinden, auch wenn dieser ein paar Euro mehr kosten sollte. Alternativ gibt es auf dem Markt aber auch kostenfreie Anbieter mit ausgereiften und dazu kostenfreien Formularen, welche sich sehr einfach in die Website einbinden lassen. Hier gilt es, die Anbieter individuell zu vergleichen und den für Ihre Organisation besten zu ermitteln.

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Die Millennials als wichtige zukünftige Zielgruppe für Ihr Nonprofit Fundraising – Gründe und Tipps

Haben Sie sich schon in Ihrer Organisation die Frage gestellt, wer mittelfristig in der Bevölkerung über die grösste Kaufkraft verfügt und somit zu einem elementaren Bestandteil Ihres Fundraisings gehören sollte? Um die Antwort vorweg zu nehmen: es sind die sogenannten “Millennials”, also die Menschen, die um das Jahr 2000 herum zu den Teenagern zählten und mittlerweile Berufe begonnen haben oder kurz davor stehen.

Was zeichnet die Millennials aus? In der Regel sind diese gut (ausge-)bildet und was noch viel wichtiger ist, sie wuchsen als erste Generation in einem stark technikbestimmten Umfeld auf und haben sich dadurch eine technologieaffinie Lebenweise angeeignet. Durch die intensive Nutzung moderner Kommunikationsmedien wie PC, Smartphone oder Tablets unterscheidet sich die Informationsaufnahme dieser Generation Y, wie sie auch genannt werden, tiefgreifend von den bisherigen Gewohnheiten. Waren bis noch vor einigen Jahren Zeitung, Briefe, das Fernsehen oder das Telefon durchaus übliche Medien, um Informationen aufzunehmen, so rücken diese heutzutage immer mehr in den Hintergrund. Das Internet und die damit verbundene Flexibilität und Schnelligkeit begeistert diejenigen, die damit aufgewachsen sind und das ist genau der Punkt, warum sich auch Nonprofits mit dieser Thematik auseinander setzen müssen.

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Online-Fundraising-Studie 2013 für Nonprofit-Organisationen – bitte teilnehmen!

In den letzten Jahren haben die neuen Medien Einzug in den Bereich Fundraising gehalten. Ob es nun ein in die Website integriertes Spendenformular, eine Facebook Fanpage, ein Email-Newsletter, der eigene YouTube-Kanal oder der Twitter Account ist, die Liste liesse sich noch ziemlich lang weiterführen. Vereinfacht kann man all diese neuen Techniken aber als Online-Fundraising bezeichnen, da hier in erster Linie auf das Internet zurückgegriffen wird und nicht wie noch vor ein paar Jahren ausschliesslich auf Postkarten, Brief und Telefon. Das soll nicht heissen, dass diese “klassischen” Fundraising Methoden mittlerweile überholt sind, jedoch werden sie vom Online-Fundraising ergänzt und vielleicht in der Zukunft ein Stück weit ersetzt. Ich möchte hier nicht detailiert auf die Vorzüge eingehen, hierzu hatte ich bereits einige Artikel in meinem Blog geschrieben, jedoch nur ein paar kurze Stichworte hierzu:

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Online-Fundraising mit einem integrierten Spendenformular

Die Generierung von Zuwendungen über das Internet steckt im Vergleich zu den klassischen Fundraising Methoden bisher noch etwas in den Kinderschuhen. Aufgrund der Situation der klammen Staatskassen einerseits und dem damit verbundenen Zwang zur Substitution der sinkenden staatlichen Beihilfen, sowie der demographischen Entwicklung der Bevölkerung andererseits wird sich dies allerdings schon in naher Zukunft zunehmend ändern. Studien belegen diesen Trend. Fakt ist, dass die junge Generation als auch zunehmend die derzeitig mittlere Generation lieber eine Email beantwortet als einen Brief zu schreiben. Ausserdem werden möglichst alle Medienbrüche vermieden, was bedeutet, dass die Menschen Geschäfte und Korrespondenz am liebsten im Internet tätigen.

Unter diesem Aspekt ist es somit wichtig, den Besuchern Ihrer Website einen Service zu bieten, der ihren Anforderungen entspricht. Dies bedeutet somit nicht, auf der Spendenseite die Bankverbindung aufzulisten und zu hoffen, dass jemand sich die Zeit nimmt und im Online-Banking die Daten für eine Spende überträgt oder gar ein Überweisungsformular ausfüllt. Ich spreche hier von einer nahtlos integrierten Möglichkeit, direkt von der Website eine Spende zu tätigen ohne die Seite verlassen zu müssen oder irgendwelche nicht relevanten Eingaben machen zu müssen. Man kann es nicht oft genug wiederholen: Machen Sie es Ihren Spendern so einfach wie möglich, denn oft entscheidet eine spontane Reaktion auf das Gelesene oder Gesehene auf Ihrer Website darüber, ob eine Spende getätigt werden möchte. Und dann sollten Sie diesen Funken nicht durch einen komplizierten Spendenprozess zum Verlöschen bringen. Continue reading “Online-Fundraising mit einem integrierten Spendenformular” »

5 “beliebte” Social Media Mythen aufgeklärt

In Gesprächen mit Kunden oder Bekannten treffe ich immer wieder auf Annahmen und Vorstellungen über Social Media, die sich hartnäckig halten, jedoch so in Realität nicht zutreffend sind. Zumeist handelt es sich hier um Mythen, die aus “gefährlichem Halbwissen” resultieren, weil man mal aus den Medien oder von Freunden etwas aufgeschnappt hat und dieses dann versucht, auf die eigenen Aktivitäten abzubilden.

Die folgenden Mythen sind weit verbreitet:

Social Media ist kostenlos
Zugegebenermassen, ein Account bei Facebook, Twitter, Google+ oder jedem anderen verbreiteten Sozialen Netzwerk kann kostenlos erstellt werden. Doch was ist mit der Ressource, die Sie für den Betrieb des Accounts oder der Page aufwenden? Dies kann eine externe Agentur sein, dann fallen offensichliche Kosten an. Oder aber einer Ihrer Mitarbeiter pflegt die Community. Dies sind dann zwar “nur” interne Kosten, die Sie aber ebenfalls über Gehaltszahlungen leisten und somit auch wieder erwirtschaften müssen. Schloesslich stellt Arbeitskraft ebenso einen Aufwand wie auch eine Ausgabe dar.

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Zusammenhang von Social Media Höhenflug und der Bedeutung der Online-Spende

Viele Organisationen sind immer noch der Meinung, dass ein Engagement in Social Media mehr Aufwand als Nutzen bringt, hauptsächlich mit dem Argument, dass der Hauptteil Ihrer Spender auf klassische Spendenabwicklungen zurückgreift. Fakt ist jedoch – und Studien belegen diesen Trend – dass Spender immer mehr von den traditionellen Methoden wie Banküberweisung oder Einzug zu den Online-Spenden überwechseln. Somit verliert das Argument der Organisationen zunehmend an Gewicht und diese sollten schleunigst über Online-Alternativen nachdenken.

Die folgende Grafik von Nonprofitorgs zeigt deutlich einen Zusammenhang zwischen dem Aufstieg von Social Media und den Einkünften der Organisationen, die aus Online-Spenden resultieren. Es handelt sich hierbei zwar um Zahlen aus den USA, dennoch dürfte dieser Zusammenhang auch auf Deutschland zu übertragen sein – leider hatte ich kein entsprechendes Zahlenmaterial gefunden.

Bei Bedarf an einer Beratung zur Ergänzung Ihrer bisherigen Fundraisingmethoden um die Möglichkeiten von Social Media und anderer Onlinekanäle kontaktieren Sie mich gerne.

Fundraising Tipp: Vermeidbare Patzer im Nonprofit Spendenanschreiben

Sie denken, Ihre Spendenaufrufe im Internet sind gut genug für den beabsichtigten Zweck? Dann lesen Sie sich bitte die folgende Liste von typischen Patzern durch, die trotzdem immer wieder passieren und dadurch Ihrer Organisation unnötigerweise Geld verloren geht.

Zumeist handelt es sich nur um Kleinigkeiten, doch genau diese können den Unterschied darstellen zwischen einem guten Spendenaufruf ohne Wirkung und einem erfolgreichen Aufruf.

  1. Ein Link zum Spendenformular versteckt sich zu weit unten.
    Glauben Sie wirklich, dass Ihre Emailempfänger oder Artikelleser die Informationen Wort für Wort durchlesen, die Sie ihnen zusenden? Fakt ist, dass in der heutigen Informationsschwemme der Leser Informationen nur noch oberflächlich auf Relevanz prüft und dann spontan entscheidet, ob er den Artikel oder die Email vertiefen soll. Aus diesem Grund ist es ungemein wichtig, Ihr Anliegen gleich zu Anfang der Nachricht zu platzieren, ohne dass der Leser nach unten scrollen muss, um Ihren Call-to-Action zu registrieren. Beschreiben Sie deshalb Ihr Anliegen in 2-3 kurzen Sätzen, setzen dann einen Spendenlink und fahren dann erst mit einer detailierten Beschreibung fort. Sie können natürlich gerne den Spendenlink am Ende des Artikels nochmals wiederholen. Continue reading “Fundraising Tipp: Vermeidbare Patzer im Nonprofit Spendenanschreiben” »

Mobile Website-Optimierung zur Unterstützung von Online-Fundraising

Wie die Zeiten sich ändern und doch wiederkehren. Erinnern wir uns zurück an die Anfänge des Internets, als wir noch mit einem Analogmodem mit 14,4 kbit Durchsatz durch die damals scheinbar noch endlichen Weiten des Internets krochen. Was haben wir geflucht, wenn eine besuchte Website irgendwelchen überflüssigen Schnickschnack beinhaltete, welcher den Seitenaufbau unnötig verzögerte – und damals bezahlte man noch nach Minuten. Damals hiess die Prämisse des Webdesigns: „Keep it fast and simple.“ Dann aber kamen die Breitband-Verbindungen und alles änderte sich. Die Webdesigner überschlugen sich in Gimmicks, die die (Web-)Welt (nicht) brauchte – ich sage nur Flash und Javamenüs – und niemand scherte sich noch um Ladezeiten.
Doch dann traten unscheinbare kleine Geräte einen unglaublichen Siegeszug an, den sie bis heute fortführen. Die Rede ist natürlich von Smartphones, jenen Schweizer Offiziersmessern der Mobilfunkindustrie, die eigentlich alles können, ausser Kaffeekochen. Und mit den mobilen Browsern waren sie wieder da, die langsamen Leitungen, diesmal über Mobilfunk unter den Namen GSM, EDGE oder 3G – und alles wurde bzw. wird wieder wie früher. Denn ein sehr grosser Teil der Menschen, die mit einem Smartphone ins Internet gehen, verfügen über einen Datenvertrag, der ab einer bestimmten (meist viel zu geringen – zumindest für mich) Datenmenge schnellen Surfens dann brutal zurückgedrängt werden ins Internet des frühen Mittelalters. Statt 7,2 Mbit heisst es dann auf einmal wieder 64 kbit, was zugegebenermaßen noch ca. 4,5x schneller ist als das Steinzeit-Internet. Aber trotzdem kriege zumindest ich die Vollkrise, wenn ich mein schnelles Internet wieder mal viel zu früh aufgebraucht habe und dann eine „normalen“ Webseite aufrufe, die gepflastert ist mit Performancekillern. Normal heisst in diesem Zusammenhang für mich, dass die Webseiten nicht auf kleine Displaygrössen und langsame Internetverbindungen optimiert sind und man gefühlt für das Laden einer einfachen Webpage eine halbe Ewigkeit braucht.

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Warum viele Landing Pages die Online-Spender doch noch vergraulen

Da haben Sie es eigentlich ja schon geschafft. Ein Mensch hat sich durch den Prozess Ihres Spendenformulars geklickt und Sie haben somit fast alles erreicht, was man als Organisation bekommen kann. Sie haben Geld von der Person erhalten, ausserdem dessen Namen und Kontaktdaten in Ihre Datenbank aufgenommen. Was fehlt noch? Diesen einmaligen Spender von der Sinnhaftigkeit einer wiederkehrenden und regelmässigen Spende zu überzeugen!

Und genau hier scheitern viele Organisationen, weil die erste Anlaufstelle nach dem Spendenformular, die Landing Page, nicht gut aufgebaut ist.

Sie müssen beim Aufbau der Landing Page einige grundlegende Finge beachten, damit diese auch den Effekt erzielt, unter anderem den Spender längerfristig an die Organisation zu binden.

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