12 sichere Mittel um Ihre Website zu zerstören

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Ihre Website ist in der Regel der erste Anlaufpunkt für Interessierte und damit (idealerweise) der Hort vieler Informationen, sozusagen der Heilige Gral Ihrer Organisation. Und ebenso muss dieser Schatz natürlich auch gehegt und beschützt werden. Doch kann es übereifrigen Gralsrittern passieren, dass sich hierbei Fehler einschleichen. Sind das nur kleine Fehler, ist das in der Regel nicht weiter schlimm, fatal wird es dann, wenn fundamentale Prinzipien verletzt werden. Dann werden sich die Gralsjäger in Scharen von Ihrem gehüteten Schatz abwenden – und was ist ein Schatz, wenn ihn keiner erstrebenswert findet?

Nachfolgend zeige ich Ihnen 13 Wege auf, wie Sie mit Sicherheit den Heiligen Gral in einen hässlichen Blumentopf verwandeln können – und wer würde den schon gerne anschauen, geschweige denn mitnehmen wollen. Damit machen Sie Ihren Traffic zunichte, töten Aktionen und Weiterleitungen und bringen so die Position Ihrer Website in abgründige Tiefen.

Die Reihenfolge der folgenden Punkte ist bewusst gewählt, spiegelt sie nämlich den Schadensgrad wieder, welcher der einzelne Fault-Pas aufweist (von schlecht bis verheerend).

1. Die Website handelt nur von Ihnen
Verwenden Sie auf Ihrer Website Wörter wie “selbst”, “führend”, “top” oder “spitze”, um den Besuchern zu zeigen, dass Sie einfach die besten sind. Eine Website ist ja schliesslich Werbung und keine Plattform für Kommunikation. Je mehr Sie sich selbst in den Fokus rücken, um so besser.

2. Kaufen Sie sich eine Email-Liste
Das ist ein schneller Weg, um Ihre Marke zu schädigen und gleichzeitig noch Geld zum Fenster herauszuwerfen. Mit ein paar Email landen Sie garantiert auf einer Blacklist als Spam-Versender. Toll, nicht?

3. Missachten Sie mobil
Ok, immer mehr Leute greifen unterwegs von ihren Smartphones auf das Internet zu, aber wer sagt, dass dieser Trend so weitergehen muss? Responsive Design kostet Zeit und Geld, besser also, das auszusitzen und ein Ende der Hysterie abzuwarten.

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Fundraising ist keine Einbahnstrasse – 6 Fehler die es zu vermeiden gilt

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In einem Artikel beschreibt Caryn Stein 6 typische Fehler in der Kommunikation zwischen Organisation und Spender, die garantiert zum Scheitern der Fundraising-Bemühungen führen werden. Doch Fehler aufzeigen ist nur die eine Seite der Medaille. Caryn gibt gleichzeitig auch Empfehlungen, was bei den einzelnen Punkten verbessert werden kann. Lesen Sie die folgenden Fehler und prüfen Sie kurz nach, ob auch Ihre Organisation davon betroffen sein könnte.

1. Einmal und nie wieder
Leider ist es keine Seltenheit, dass Organisationen auf eine Spende hin gerade mal eine Spendenquittung zurücksenden oder vielleicht sogar nach ein paar Wochen noch ein (womöglich noch unpersonalisiertes) Dankschreiben. Aber das war’s dann auch mit der Kommunikation.

Dass dieses Verhalten keine Spenderbindung aufbaut, dürfte eigentlich klar sein. Planen Sie stattdessen eine kontinuierliche Kommunikation mit dem Spender. Beziehen Sie ihn in Ihre Newsletter oder Quartalsberichte ein, halten Sie ihn auf dem Laufenden, was mit seinem Geld bewirkt wurde. Erstellen Sie hierfür einen Redaktionsplan, in dem Sie Ihre Kommunikation immer ein paar Wochen/Monate im Voraus planen.

2. Ich Ich Ich
Manche Organisationen neigen zu einer gewissen Selbstverliebtheit, was sich dann leider auch oft in der Kommunikation nach aussen wiederspiegelt. Worte wie “wir”, “unsere” oder “selbst” sind in der Spenderbindung nicht unbedingt förderlich.

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WordPress 3.9 “Smith” zum Download erschienen – deutliche Verbesserungen am Visual Editor

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Nur ein paar Tage nach dem Update auf 3.8 haben die Entwickler von WordPress die brandneue Version 3.9 mit dem Spitznamen “Smith” freigegeben.

In diesem Artikel gibt es ausführliche Informationen zum Update.

Wie immer kann die neue Version entweder heruntergeladen werden oder die Aktualisierung erfolgt über den Administrationsbereich.

Die neue Version bringt viele neue Funktionen für den Visual Editor mit sich und macht dem Adminbereich in Sachen Geschwindigkeit richtig Dampf.

Mit WordPress können Blogger schon länger Mediendateien ohne zusätzliche Plugins und Services wie YouTube hochladen und direkt im Blogbeitrag abspielen. Seit 3.9 ist dies jetzt auch für Audio- und Video-Dateien in Form einer gebündelten Playlist möglich.

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Online Fundraising Studie 2014 – Jetzt teilnehmen!

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Es ist mal wieder soweit. Wie nun bereits schon zum vierten Mal fordert der Dienstleister für Online-Fundraising Altruja gemeinnützige Organisationen und Vereine auf, an der jährlichen Umfrage zum Thema Einsatz von Fundraising-Instrumenten teilzunehmen.

Befragt werden die Organisationen zum Einen zum bereits bestehenden Einsatz unterschiedlicher Fundraisinginstrumente und ebenso zu der individuellen Einschätzung der zukünftigen Nutzung. Aus den Ergebnissen soll dann ein Indikator der derzeitigen Situation erstellt und Tendenzen und mögliche Handlungsweisen daraus abgeleitet werden. Auch dieses Jahr wird die „Online-Fundraising Studie 2014“ wieder in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt, sodass sich ein guter Querschnitt über den deutschen Sprachraum ergibt und auch hier mögliche Unterschiede aufgezeigt und analysiert werden können.

Letztes Jahr konnten über 700 Organisationen für eine Teilnahme gewonnen werden, was eines der bisher repräsentativsten Ergebnisse im Bereich Online-Fundraising darstellt.

Die Umfrage startet ab sofort und läuft bis einschließlich 04.04.2014. Continue reading “Online Fundraising Studie 2014 – Jetzt teilnehmen!” »

10 Gründe, warum die Menschen Ihrer Organisation Geld geben (sollen)

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In ihrem Buch “The Essential Fundraising Handbook for Small Nonprofits” beschreibt Gayle Gifford 10 Gründe, warum Menschen ausgerechnet Ihrer Organisation Geld geben sollten. Ich möchte diese Punkte kurz aufgreifen und zusammenfassen, da sie mir sehr wichtig sind und auch Ihnen wichtige Anhaltspunkte liefern können, etwas an Ihrer Fundraising Strategie zu verbessern.

Es ist in der Regel nicht wichtig, ob Sie die coolsten Sozial Media Seiten haben oder ob eine wichtige Persönlichkeit im Vorstand sitzt. Das kann hilfreich sein, sondern Sie müssen durch Ihre Tätigkeiten und mit deren Erfolgen überzeugen.

Das sind gerade für kleinere, neue oder lokale Organisationen gute Neuigkeiten. Diese haben nun mal eine geringere Reichweite und Aufmerksamkeit als die grossen Träger, aber schon im Kleinen sollten die richtigen Grundlagen gelegt werden, sonst verdorrt die Pflanze, noch ehe sie blühen konnte.

Hier sind zusammengefasst die 10 wichtigsten Gründe, warum Menschen Geld an Organisationen geben. Bestimmt können Sie daraus noch etwas für Ihre Organisation mitnehmen, was verbessert werden kann.

  1. Ihre Aufgaben bewegen etwas in den Menschen (und bei hoffentlich sehr vielen Menschen).
  2. Sie machen Ihre Aufgaben richtig gut.
  3. Ihre Tätigkeiten haben signifikante Auswirkungen auf ein Problem oder auf Menschen.
  4. Sie führen Veränderungen in Ihrer nächsten Umgebung herbei.
  5. Sie reden nicht nur über die Auswirkungen Ihrer Arbeit, Sie können sie auch belegen.
  6. Sie gehen mit Ihren zur Verfügung gestellten Ressourcen verantwortlich und transparent um.
  7. Sie haben wundervolle und mitreissende Mitarbeiter, die gerne ihre Arbeit tun.
  8. Sie behandeln andere mit Respekt, eingeschlossen Kunden, Spender, Mitarbeiter und Freiwillige.
  9. Sie reden nicht nur über Ihre Prinzipien, Sie leben Sie auch selbst vor.
  10. Sie wissen, was Sie erreichen wollen und wie andere zu Ihrem Erfolg beitragen können.

Diese simplen Prinzipien machen den Erfolg von Organisationen aus. Auch wenn sich die Prinzipien nicht ändern, so tun es doch die Werkezeuge, die dafür verwendet werden. Und das ist die Stellschraube, an der Sie drehen können. Wenn etwas nicht rund läuft, ändern Sie nicht Ihre Überzeugung, sondern die Methoden…

Stefan Pfänder | pfa:nder consulting

Bildquelle: Teil des Buchcovers “The Essential Fundraising Handbook for Small Nonprofits”

Datenkrake meets Sicherheitsleck – Facebooks Heirat mit WhatsApp verlangt schleunigst nach Alternativen

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Heute morgen kam die amtliche Nachricht über den Äther, dass Facebook den Messenger-Dienst WhatsApp für den irrwitzigen Preis von 19 Milliarden USD übernommen hat. Über die Beweggründe, die Mark Zuckerberg zu diesem Schritt veranlasst hat, möchte ich nicht spekulieren. Es wird aber in die Richtung gehen, dass man einen Hauptkonkurrenten bei der Vernetzung der Menschheit weniger hat. Ob das allerdings diesen Preis rechtfertigt, sei mal dahingestellt – auch wenn ja der grösste Teil in Aktienpaketen übergeht. Sehr gespannt bin ich auf die Reaktion der Börse über diese Nachricht, ob die Anleger den Mehrwert für Facebook ebenso erkennen wie Mr. Zuckerberg oder dies wieder einen deutlichen Kursrutsch hervorruft.

Doch kommen wir zurück zum eigentlichen Thema. Warum brauchen wir umgehend eine funktionierende und verbreitete Messenger-Alternative? Die Argumentationskette kann man von zwei Seiten aufziehen. Da ist zum einen Facebook, das mit 1,2 Milliarden angemeldeten Nutzern weltweit grösste Soziale Netzwerk – eine quasi Monopolstellung. In der Vergangenheit hatte Facebook bereits mehrmals Schlagzeilen durch Einschränkungen der Privatsphäre und weitere sicherheitsrelevante Themen gemacht. Continue reading “Datenkrake meets Sicherheitsleck – Facebooks Heirat mit WhatsApp verlangt schleunigst nach Alternativen” »

5 Fragen zu Ihrem Social Media Anfang

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Wenn man etwas erreichen möchte, sollte man irgendwann damit anfangen. Das ist mit allem so und eben auch mit Social Media. Nur wie, werden sich nun einige fragen. Welche Schritte sind entscheidend für den Anfang? Oft wird der Beginn einer Social Media Aktivität gleichgesetzt mit der Frage nach der Plattform. Sollen wir auf Facebook posten, auch Twitter twittern oder auf Goggle +1 verteilen? Müssen wir auf Xing und womöglich noch auf LinkedIn ein Profil haben? Und Videos auf YouTube sind ja eigentlich Pflicht. Oder?

Das alles sind gute Fragen in einem Social Media Prozess. Nur leider eben nicht für den Anfang geeignet, wenn es eigentlich darum gehen sollte, herauszufinden, was Social Media für die Organisation oder das Unternehmen überhaupt bewirken soll. Sie können natürlich den ersten Schritt überspringen und den Sprung ins kalte Wasser wagen und dann aus Ihren Fehlern (hoffentlich) etwas lernen. Ich bin allerdings davon überzeugt, dass der Erfolg bei einer geplanten und durchdachten Social Media Aktivität deutlich grösser ausfällt und in einer kürzeren Zeit realisiert wird.

Doch bevor Sie mit Ihren Planungen beginnen, sollten Sie sich erst einmal im Klaren darüber werden, ob Social Media überhaupt etwas für Ihre Organisation oder Ihr Unternehmen ist. Hierzu stelle ich Ihnen 5 Fragen:

1. Warum sollten wir Social Media verwenden?

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Neue TLD: Macht ein Domainwechsel Sinn? (Teil 2)

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In meinem letzten Artikel hatte ich die bald in Erscheinung tretenden neuen Domainendungen beschrieben und gleichzeitig die Qual der Wahl bei der Domainfindung aufgezeigt. Ausserdem hatte ich für Organisationen auf die Alternative der .org-Domain hingewiesen.

Welche Vorteile bietet denn aber nun eine .org-Domain für Organisationen und Institutionen? In einem Artikel der Kollegen von spendino wird auf dieses Thema näher eingegangen, ich möchte die Kernaussagen deswegen nur kurz zusammenfassen:

1. Die Endung .org war mit eine der ersten und hat sich in den letzten fast 30 Jahren etabliert.
2. Die Endung sorgt für Vertrauen, die wichtigste Basis für Unterstützerarbeit.
3. Viele (und auch nicht nur international tätige) Organisationen, welche bereits eine .org-Domain betreiben, beweisen den Erfolg mit dieser Endung.
4. Eine Zuordnung Ihrer Organisation zur „Branche“ NPO/NGO ist ersichtlich und der Besucher weiss somit, was ihn erwartet.

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Neue TLD: Es muss nicht immer .de sein – oder die Qual der Wahl (Teil 1)

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Was haben .africa, .love, .berlin, .pizza und .xyz gemeinsam? Nein, es handelt sich hierbei nicht um einen afrikanischen Mitbürger, der in Berlin lebt und Pizza liebt, aber uns seinen Namen nicht nennen möchte. Das wäre zu einfach. Es ist vielmehr ein Ausflug in die bunte Welt der neuen Top-Level-Domains (TLD), also der Endungen von Webadressen (sog. URL’s), welche im Browser eine Website eindeutig identifizieren und wir in absehbarer Zeit im Netz viele weitere Endungen willkommen heissen dürfen. Seit vielen Jahren kennen wir ja die gebräuchlichen Endungen wie z.B. .com, .de, .net oder auch .org. Im Prinzip hat (fast) jedes Land der Erde seine eigene Domainendung, hinzu kommen noch einige länderübergreifende Endungen. Man könnte nun meinen, dass diese schon recht grosse Auswahl an TLD ausreichen würde, um den Hunger nach Adressen im Internet abzudecken. Doch dem scheint wohl nicht so. Warum sonst käme die ICANN, die zentrale Koordinierungsstelle für die Vergabe von einmaligen Namen und Adressen im Internet, auf die Idee, seit Frühjahr 2013 Bewerbungen für neue zusätzliche Top-Level-Domains anzunehmen? Bisher sind über 1900 Bewerbungen eingegangen. Es werden sicherlich nicht alle Vorschläge zugelassen werden, aber es kann davon ausgegangen werden, dass dem willigen Domainregistrierer in Zukunft eine weitaus grössere Auswahl an Endungen für seine Wunschdomain zur Verfügung stehen wird als bisher – was den Entscheidungsprozess nicht wirklich vereinfachen wird.

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Warum der neue Facebook Spenden-Button nur wenig nützt – und warum #FacebookAdGrants besser wäre

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Vor kurzem hat Facebook den neuen Spenden-Button für Nonprofit Organisationen angekündigt. Auf den ersten Blick gesehen ist diese Möglichkeit der Spendengenerierung natürlich positiv zu bewerten, zumal sie kostenlos angeboten wird – Langsam, bevor alle losstürmen: erst einmal für einige ausgewählte US-Organisationen. Facebook unterstützt damit den guten Zweck, den Organisationen verfolgen. Der Button, welcher prominent in jedem auf Facebook veröffentlichten Beiträgen erscheint und auch oben auf der Facebook Seite der Organisation eingefügt ist, bietet jedem Interessierten die Möglichkeit einer schnellen und unkomplizierten Zuwendung an die Organisation. Facebook bietet ausserdem wie üblich die Möglichkeit, den Beitrag mit den eigenen Freunden zu teilen. Damit werden wiederum andere angeregt, dem Beispiel zu folgen und ebenfalls die Spendenmöglichkeit wahrzunehmen. Ausserdem verlangt Facebook keinerlei Gebühren für die Weiterleitung der Spende, es kommt also der volle Betrag bei der Organisation an. Soweit also die positiven Seiten des Facebook Spenden Button.

Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. In ihrem Artikel geht Allyson Kapin auf die Problematik der sinkenden organischen Reichweite von Beiträgen im Newsfeed aufgrund der letzten Facebook Algorithmus-Änderungen ein und beschreibt die dadurch entstehenden negativen Auswirkungen auf den neuen Spenden-Button.

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