1 Stunde ohne Mobiltelefon? Undenkbar…

Wie abhängig sind wir mittlerweile von Mobiltelefonen geworden – oder besser gesagt wir haben uns abhängig werden lassen. Ich will mich da selbst gar nicht ausnehmen, mein iPhone ist auch mein ständiger Begleiter. Doch ich kann immer noch die Ausrede anbringen, dass ich es ja beruflich brauche :-).
Aber wenn Sie ehrlich sind, wie oft schauen Sie am Tag auf Ihr Telefon, ob eine SMS eingegangen ist, Sie eine Email bekommen haben oder zum xten Mal am Tag die Wetteraussichten checken. Die modernen Smartphones bieten unglaublich viele Möglichkeiten, Zeit zu verplempern und Dinge häufiger zu tun, als man es eigentlich tun müsste. Das Mobiltelefon ist zu einem Teil unserer selbst geworden oder wie erklärt man es sich, dass man instinktiv in die eigene Tasche fasst, wenn irgendwo um einen herum ein Telefon klingelt.
In der Mobile Mindset Studie wurde genau dieses Verhalten im Detail untersucht und herausgekommen ist eine wundervolle Infografik mit einigen sehr interessanten Fakten. Die Studie ist unterteilt in einzelne Abschnitte, in denen jeweils die Aussagen zusammengefasst sind. Ich möchte nur mal ein paar Highlights herausstellen, es lohnt sich aber auf jeden Fall, die ganze Studie zu lesen
Highlights
- Wir sind ständig verbunden: Fast 60% der Befragten gab an, das Smartphone mindestens jede Stunde checken zu müssen. Hierbei sind jüngere Menschen (18-34 Jahre) stärker betroffen als ältere und Männer (73%) stärker als Frauen (63%).
- Die Verbindung schläft nie: rund 54% checken ihre Telefone im Bett: vor dem Schlafengehen, direkt nach dem Aufstehen und sogar mitten in der Nacht.
- Der Zugriff passiert überall: Fast 40% gaben an, ihr Telefon auch auf der Toilette dabeizuhaben und Neuigkeiten zu prüfen.
- 30% gaben an, unhöflich zu sein und ihr Telefon während eines Essens mit anderen zu checken.
- Wiederum 24% begehen sogar eine Ordnunswidrigkeit, indem sie ihr Telefon während des Fahrens benutzen.
- Und sogar 9% können dem Drank selbst in der Kirche während eines Gottesdienstes nicht wiederstehen.
- 73% der Befragten gaben an, in Panik zu geraten, wenn sie ihr Telefon nicht finden können – nur 6% wären darüber erleichtert.
Dies sind wie gesagt nur einige Fakten aus der Studie, doch ich finde sie zeigen schon deutlich die Abhängigkeit zu diesem Kommunikationsmittel. Kein Wunder also, dass in letzter Zeit die Anstrengungen über alle Branchen hinweg massig gesteigert werden, die Smartphonebesitzer bestmöglich zu erreichen, sei es eine neue mobile Marketingstrategie von Facebook, immer mehr auf Mobiltelefone optimierte Websites, neue Anzeigenformate für die kleinen Displays und so weiter. War Social Media der vorherrschende Trend, so wird es in den kommenden Jahren definitiv Mobile sein.
