Es ist bald Weihnachten und so dachten sich wohl auch die Goggle-Entwickler, dass sie einige Geschenke unter den Weihnachtsbaum legen wollten. Denn heute wurde auf dem offiziellen Google-Blog verkündet, dass nicht nur einige von vielen sehnlichst gewünschten Features veröffentlicht werden, sondern auch die ein oder andere Überraschung dabei ist. Die neuen Funktionen werden innerhalb der nächsten Tage ausgerollt.
Gewichtung von Circle Posts:
Mit diesem Feature werden Sie endlich keine Posts mehr von Menschen verpassen, die Ihnen wichtig sind, die aber in der Flut anderer Posts einfach untergehen. Sie können ab nun einfach diesen Posts eine höhere Gewichtung geben und somit die Anzeige beeinflussen. Nachfolgend ein kurzes Video zur Demonstration.
Google+ Update: Adjust the Volume of Circles in Your Stream
Verbesserte Benachrichtigungen
Die neue verbesserte rote Google-Leiste, die schon in Google Mail zum Einsatz kommt, hält nun auch Einzug in Google+. Dadurch erkennt der User schneller und mit weniger Klicks, welche Neuigkeiten auf ihn warten und was sich lohnt zu lesen. Das spart Zeit und ist eine gute Möglichkeit, wichtigem von unwichtigem zu trennen. Ausserdem sehen Sie nun sofort, wieviele +1 oder wieviele Shares Ihr Beitrag seit Ihrem letzten Besuch bekommen hat.
Neuerungen bei Google+ Pages
In dem folgenden Video werden noch weitere Verbesserungen vorgestellt, welche speziell für Google+ Pages entwickelt wurde:
Bis zu 50 Administratoren können nun für eine Google+ Page bestimmt werden
Bessere Benachrichtigungen, damit die Administratoren die Aktivitäten auf der Page optimal im Block behalten können
Anzeige einer agreggierten Useranzahl, die Ihren Besuchern schnell deutlich machen soll, wie aktiv andere Benutzer auf Ihrer Page sind
Google+ Update: Making Improvements to Pages
Eine neue Photo Lightbox
Letztendlich hat Goggle keine Anstrengungen gescheut, um deutliche Verbesserungen bei der Anzeige und dem Teilen von Photos zu unternehmen. Herausgekommen ist eine komplett neue Lightbox, die eine verbesserte Navigation, erweiterte Kommentarmöglichkeiten und bessere generelle Möglichkeiten bietet. Nicht zu vergessen die völlig neuartige Phototagging-Möglichkeit, mit denen Sie ganz einfach Bekannte auf einem Bild markieren können.
Google+ Update: New Photo Lightbox
Schreiben Sie mir einen Kommentar, was Sie von den Neuerungen halten. Sind sie ein Schritt in die richtige Richtung, um mit Facebook mithalten zu können oder sogar ein bisschen aufzuholen? Ich finde Google+ sehr gelungen und nutze es gerne.
Eine Heatmap für Facebook? Was soll die denn anzeigen, werden Sie denken.
Normalerweise kennt man Heatmaps aus dem Bereich der Suchmaschinen oder der Werbeanalysten, wo erforscht wird, in welchen Bereich die Benutzer am ersten und am längsten schauen bzw. welcher Teil für Klicks am relevantesten ist. Hintergrund ist natürlich herauszufinden, wie man Ergebnisseiten oder Werbung am effizientesten aufbaut bzw. welche Positionenen am vorteilhaftesten sind, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Auf Facebook wurde eine solche Analyse bisher noch nicht angewendet, doch nun ist auf Mashable ein Bericht veröffentlilcht worden, der sehr detailliert sich genau diesem Thema widmt und für unterschiedliche Facebook-Seiten anschaulich macht, was die Benutzer am ehesten anklicken oder was doch nicht so interessant zu sein scheint.
Anhand von beispielhaften Unternehmensseiten wie Coca-Cola, Starbucks oder Victoria’s Secret wird sehr anschaulich erläutert, welche Bereiche die Benutzer am interessantesten finden und wie die Abfolge der Aufmerksamkeit gestaffelt ist. Wenn man sich die Analyse anschaut, liest man einige zum Teil verblüffende (andere zum Teil nachvollziehbare) Ergebnisse:
Im Durchschnitt betrachten rund 85% der Personen die kleinen Bilder über der Pinnwand, während die ‘Gefällt’ Spalte nur 58% anzieht.
Inhalt sticht heraus: Fast immer betrachten Personen die Einträge auf der Pinnwand zuerst und verweilen dort auch länger als auf jedem anderen Bereich der Page.
Ausnahme hiervon: die Bilder der leicht bekleideten Damen bei Victoria’s Secret sind (das meinte ich mit nachvollziehbar) der Hauptanziehungspunkt dieser Seite. Erst danach wird das Augenmerk auf die Pinnwand gerichtet.
Profilfotos werden sehr unterschiedlich wahrgenommen. Während bei Coca-Cola die altbekannte Flasche nur sehr wenig beachtet wird, sind andere – sogar unternehmensuntypische – Profilbilder eher ein Anziehungspunkt.
Beiträge mit Bildern auf der Pinnwand werden häufiger angeklickt als bilderlose Beiträge.
Generell wird die Aussage getroffen, dass kein Bereich länger als 4-5 Sekunden betrachtet wurde, was ich schon sehr beachtlich finde. Da merkt man erst mal, wie schnelllebig man sich hier im Speziellen auf Facebook bewegt.
Zum Vergleich die Heatmaps von Coca-Cola und Victoria’s Secret:
Coca Cola – Heatmap:
Victoria’s Secret:
Hier sind auch auf sehr anschauliche Weise die Unterschiede zwischen den beiden Seiten zu erkennen. Die macht finde ich sehr gut deutlich, dass jeder, der sich beruflich mit der Erstellung von Facebook-Pages beschäftigt, seine eigenen Rückschlüsse aus den Erkenntnissen ziehen sollte. Sollten Sie also nicht leicht bekleidete Frauen auf Ihrer Fanpage darstellen, konzentrieren Sie sich lieber auf den Inhalt :-).
Es lohnt sich auf jeden Fall, den Originalartikel auf Mashable.com mal durchzulesen.
Über Kommentare und eigene Sichtweisen der Ergebnisse würde ich mich natürlich freuen.
Ein Content Management System (CMS) ist eine Software, die am häufigsten dazu verwendet wird, um eine Website oder ein Blog zu verwalten. Der Zweck eines CMS ist es, die Notwendigkeit für manuelle Codierung zu entfernen, wenn Aktualisierungen der Inhalte auf Webseiten oder Blogs anstehen.
Gemeinsame Merkmale der Content-Management-Systeme
CMS machen im Prinzip nichts, was man mit etwas technischem Wissen und Programmierkenntnissen nicht auch selbst machen könnte, aber sie machen es viel schneller und einfacher. Sie als Benutzer geben dem System die Aktionen vor, der Code wird im Hintergrund erstellt.
Die gebräuchlichsten CMS-Funktionen sind:
Texte einfügen, bearbeiten und formatieren
Bilder hochladen und Fotoalben erstellen
Metadaten (Stammdaten des Blogs oder der Website) bearbeiten
Archivierung von Inhalten
Automatische URL-Generierung
Dies sind nur einige wenige Kernfunktionalitäten, die jedes CMS haben sollte, es gibt allerdings noch viele weitere Funktionen, die entweder im CMS direkt implementiert sind (man spricht hier von Core Features) oder über sog. Plugins erweitert werden können. Die bekanntesten Content-Management-Systeme verfügen mittlerweile über mehrere Tausend Plugins, mit denen sich der Funktionsumfang den Anforderungen entsprechend erweitern lässt. Sollte jedoch einmal eine Funktionalität nicht bereits in einem vorgefertigten Plugin zur Verfügung stehen, gibt es viele Agenturen, die diese Erweiterungen massgeschneidert auf Kundenwunsch programmieren. Dies ist relativ häufig der Fall, wenn eine E-Commerce-Lösung in ein Content-Management-System integriert werden soll, denn für die Core-Entwickler ist es schlichtweg unmöglich, für alle existierenden E-Commerce-Lösungen eigene Anbindungen zu programmieren. Da jedoch die meisten CMS auf der Programmiersprache PHP in Verbindung mit einer MySQL-Datenbank basieren, ist eine Erweiterung auch kein Problem. Einen PHP-Entwickler dürfte jede Web-Agentur mittlerweile beschäftigen.
Die Vorteile der Verwendung eines CMS
Für die technisch Interessierten ist das Arbeiten mit einem CMS schlicht eine Zeitersparnis. Hand-Codierung braucht Zeit und ein gutes Content-Management-System übernimmt die ganze Codierung für Sie automatisch. Für Menschen ohne Programmierkenntnisse macht ein CMS die Erstellung und Bearbeitung von Inhalten nicht nur möglich, sondern auch so einfach wie das Ausfüllen eines Formulars oder das Schreiben eines Briefes mit Word. Ein CMS ermöglicht es Ihnen, eine neue Seite erstellen oder eine vorhandene Seite einfach durch die Eingabe von Text in eine Box zu ändern oder über ein leicht verständliches Menü ein Bild hochzuladen und in den Fliesstext des Bildes einzubinden. Sie müssen sich hierbei noch nicht einmal um die passende Grösse oder den Speicherort des Bildes kümmern. Zusätzlich werden Ihnen erweitere Funktionen angeboten, die manuell nur sehr aufwändig einer Website hinzugefügt werden könnten. Zum Beispiel beinhaltet Drupel eine OpenID-Unterstützung, die die Benutzerverwaltung erheblich erleichtert und welches zumeist bei den grossen Websites eingesetzt wird.
Beliebte Content-Management-Systeme
Die meisten Menschen werden mit einem Standard-CMS zurechtkommen, und wenn Sie spezielle Anforderungen haben, können diese relativ kostengünstig hinzuprogrammiert werden. Die derzeit beliebtesten Open-Source Content-Management Systeme sind:
WordPress (ursprünglich ein reines Blogging-System, mittlerweile aber das am häufigsten installierte CMS der Welt)
Drupal (ein unglaublich flexibles CMS, das sogar eigene Inhaltstypen und eine sehr differenzierte Berechtigungssteuerung ermöglicht)
Joomla (ist in der Zwischenzeit ein wenig durch WordPress und Drupal verdrängt worden, wird aber dennoch recht häufig eingesetzt)
WordPress, Drupal und Joomla werden alle als Open-Source-Systeme entwickelt und sind somit kostenlos zum Download verfügbar. Daneben gibt es natürlich noch jede Menge kostenpflichtige Systeme, die ich an dieser Stelle aber nicht beschreiben möchte, da ich der Meinung bin, dass man mit den drei genannten CMS so gut wie alle Anforderungen erschlagen kann. Wenn Sie nicht ganz spezielle Plugins oder Anbindungen an Fremdsysteme haben müssen, wird sich die Investition in ein teures CMS wohl nicht lohnen.
Falls Sie nun weitere Fragen zu Content-Management-Systemen haben oder ich Ihnen bei der Auswahl und Einrichtung eines solchen Systems behilflich sein kann, können Sie mich gerne jederzeit kontaktieren: [kontakt].
Und übrigens: in die meisten Content-Management-Systeme lassen sich viele Elemente von Social Media sehr leicht integrieren.
Vor ein paar Tagen hatte ich ja bei Facebook über den Pilotstart der neuen Timeline in Neuseeland berichtet. Die Tests scheinen sehr erfolgreich gewesen zu sein denn schon nach dieser kurzen Phase scheint die Timeline auch in Deutschland angekommen zu sein, zumindest haben schon mehrere User berichtet, dass sie auf die neue Darstellung umstellen konnten.
Durch die Timeline wird die Reihenfolge der Postings und Updates viel geordneter und übersichtlicher dargestellt. Besonders bei vielen Statusupdates ist diese neue Format deutlich besser geeignet, da über eine Zeitreihe am linken Bildrand viel schneller zu lange zurückliegenden Postings gesprungen werden kann. Was in der normalen Ansicht nur durch mühevolles Scrollen nach unten möglich ist, erledigt die Timeline mit ein paar Klicks.
Am Anfang der Timeline kann der User eine grossformatige Headergrafik (mind. 720px Breite) angeben, die dann teilweise vom Profilbild überlagert wird. Man sollte ein Bild mit einer entsprechenden Auflösung wählen, sonst wird es etwas pixelig. Hier kann man durch geschickte Wahl der Bilder auch ganz interessante Effekte erzielen. Das Layout der eigentlichen Inhalte gleicht ein wenig einem Blog, werden die Updates nämlich in zwei Spalten chronologisch untereinander angeordnet. Insofern dürfte das Zurechtfinden mit dem neuen Format sehr leicht fallen und eine rasche Gewöhnung daran erfolgen – sofern denn dann viele Leute umstellen werden. Ein weiterer Hintergedanke für die Timeline dürfte auch sein, dass durch das im Internet sehr verbreitete Format die Nutzer zu noch mehr Aktivität angeregt werden sollen.
Deutsche Nutzer können die neue Timeline unter der URL https://www.facebook.com/about/timeline freischalten. Es ist nicht bekannt, ob diese Seite bereits für jedermann zugänglich ist oder Schritt für Schritt freigegeben wird.
Nachfolgend ein paar Bilder, wie meine Umstellung vonstatten ging. Mein persönliches Profil ist nun auch als Timeline zu sehen.
Wer hat noch auf die neue Timeline umgestellt? Beispiele bitte in den Kommentaren angeben. Vielen Dank!
Es dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben, dass Social Media nicht nur eine Modewelle ist, die bald wieder verebbt sein dürfte. Die stetig wachsenden Benutzerzahlen der Sozialen Netzwerke sind ein Indiz dafür, dass dieses Feld der Kommunikation eine Bedeutung erreicht hat, die nicht ungenutzt sein darf. Seiten wie Facebook, Twitter, YouTube oder Google+ sind mittlerweile Teil des täglichen Lebens. Die Benutzer verbringen signifikant Zeit in den Netzwerken zur Pflege ihrer Beziehungen oder auch zur Informationsgewinnung. Die Firmen machen es seit einiger Zeit mit der Einrichtung von Facebook oder Google+ Unternehmensseiten vor (Twitter wird diese Möglichkeit in Kürze auch bieten) und schaffen somit einen direkten Kontakt zu Menschen, die sich mit dem Unternehmen identifizieren und darüber Neuigkeiten erfahren möchten. Im Non-Profit-Bereich wünschen sich mittlerweile auch Spender ein verstärktes Engagement der Organisationen, an die sie ihre Spenden richten.
Immer noch sind Non-Profit-Organisationen sehr skeptisch, was den Eintritt in die Social Media Welt angeht. Kleine Non-Profits, die mit sehr begrenzten Budgets haushalten müssen, stehen einem Engagement in Form von Zeit, Kosten und Arbeitskraft in Plattformen eher ablehnend gegenüber, bei denen eine Erfolgsmessung (Return on Investment) relativ schwierig ist und meist nicht in absoluten Zahlen beziffert werden kann.
Es ist wahrscheinlich schwierig, einem sparsamen Vorstand die Aktivität und die Zeit in sozialen Plattformen zu erläutern und Ihrem Chef gegenüber zu begründen, wenn etwa das Projekt mit sinkenden Spendeneinnahmen oder geringerer Unterstützung durch Ehrenamtliche zu kämpfen hat, Ihre angebotenen Leistungen hingegen verstärkt nachgefragt werden.
Nachfolgend möchte ich 10 Gründe angeben, warum sich ein Engagement in Social Media für Non-Profit-Organisationen auch – oder gerade – in solchen Phasen lohnt:
1. Sie haben etwas zu sagen
Sie kümmern sich um Ihre Aufgabe, empfinden Leidenschaft bei dem, was für andere vielleicht ein besseres Leben bedeutet und sind zuversichtlich, dass Ihre Arbeit bei anderen anerkannt wird. Warum also nicht den Menschen, denen Ihre Arbeit wichtig ist – und denen, die Ihre Arbeit vielleicht im Moment noch nicht wertschätzen – darüber erzählen und Einblicke darin gewähren?
2. Ihre Unterstützer sind bereits in Social Media
Wenn Sie beginnen, sich in Social Media zu engagieren, werden Sie schnell feststellen, dass es viele Menschen gibt, die Sie bereits unterstützen. Sprechen Sie mit Ihnen und machen Sie deutlich, welche enorme Wirkung die Unterstützung Ihrer Arbeit hat.
3. Potenzielle Unterstützer sind in Social Media
Facebook hat weltweit über 800 Millionen Benutzer, in Deutschland sind es allein ca. 21 Millionen Nutzer (Stand 11/2011). Twitter verfügt in Deutschland über ca. 500.000 aktive Nutzeraccounts (Stand 02/2011). Diese Zahlen lassen sich beliebig für alle Sozialen Netzwerke fortführen. Seit Jahren verzeichnet man dort einen ungebremsten Benutzeranstieg. Waren vor ein paar Jahren nur die „Freaks“ online, so ist es mittlerweile auch z.B. die Gruppe der 40-60 jährigen mit einem nicht unerheblichen Anteil. Social Media ist zum „Breitensport“ geworden und bietet somit ein Potenzial für alle Geschäftsbereiche. Und mit ziemlicher Sicherheit sind auch Menschen dabei, die Ihre Arbeit gerne unterstützen möchten – wenn sie nur davon wüssten.
4. Sie können Ihre Aussenwirkung überwachen
Es gibt diverse Methoden, wie Sie mittels der Aktivitäten anderer Nutzer auf Ihren Social Media Profilen die Akzeptanz und die Aussenwirkung Ihrer Organisation oder Ihres Projekts messen. Diese Erkenntnis kann zwar manchmal nicht wie gewünscht ausfallen, doch dann haben Sie einen Ansatzpunkt, um entsprechend zu handeln oder gegenzusteuern. In Sozialen Netzwerken sind Menschen zumeist ehrlicher als in einem persönlichen Gespräch, sodass die Rückmeldungen, die Sie von Ihren Besuchern erhalten ein gutes Indiz für die Wertschätzung Ihrer Arbeit nach Aussen hin ist.
5. Sie können Autorität aufbauen
Mit dem Twittern oder Posten von Informationen über Ihre Arbeit und der Verbreitung von Wissen zu Ihrer Mission werden Sie nicht nur eine Leidenschaft hervorrufen, sondern verschaffen sich auch einen Expertenstatus auf Ihrem Gebiet. Dieses Expertenwissen ist es, was andere Menschen dazu bringt, Ihre Beiträge zu lesen und mit Ihnen in die Kommunikation einzusteigen. Vielleicht ergeben sich daraus auch Anfragen von Journalisten oder anderen Bloggern, die nach einer glaubwürdigen und etablierten Meinung auf diesem Gebiet suchen und eine Nutzung Ihrer Inhalte auf anderen Blogs oder Medien anfragen – wodurch Sie wiederum eine vergrösserte Zielgruppe erreichen.
6. Sie können Ihren Unterstützern berichten – in Echtzeit
Neben der Möglichkeit, andere Unterstützer für Ihr Projekt zu gewinnen, können Sie Ihren bestehenden Unterstützern und Ihrer Nutzergemeinde unverzüglich über Fortschritte oder Erfolge Ihrer Arbeit berichten. Wurde beispielsweise Menschen mit Behinderung eine Räumlichkeit mit Therapiegeräten eingerichtet, die durch Spenden finanziert wurden oder dass der diesjährige Flohmarkt 750 EUR eingenommen hat, der von den Ehrenamtlichen Mitgliedern des Vereins abgehalten wurde, dann ist das doch eine Meldung wert. Diese tollen Erfolge können Sie ohne zeitlichen Verlust in Wort UND Bild (oder auch sogar mit Videos) an Ihre Nutzer übermitteln und Ihnen so das Gefühl geben, dass die Unterstützung genau da angekommen ist, wo sie ankommen sollte. Und Sie müssen nicht auf den vierteljährlichen Newsletter oder die Mitgliederzeitung warten – und haben auch nicht das direkte Feedback der Empfänger!
Ebenso wie Erfolgsmeldungen können Sie Ihren Nutzern aber auch Termine und besondere Ereignisse (kostengünstig) mitteilen, für die Sie sonst eine Anzeigenkampagne hätten starten müssen.
7. Wertschätzen Sie Ihre Ehrenamtlichen und Spender
Dank Twitter, Facebook oder jedem anderen Netzwerk können Sie Ihre Freiwilligen und Spendern wie Helden erscheinen lassen, in dem Sie gezielt die Aufmerksamkeit auf besondere Unterstützung richten und diesen Einsatz für Ihre Arbeit in Ihrem gesamten Netzwerk wertschätzen. Auch hier gibt es keine Notwendigkeit, bis zum Frühjahr-Newsletter zu warten, sondern Sie haben die Möglichkeit, anlassbezogen sofort Rückmeldung geben zu können.
8. Sie können Menschen auf aktuelle Bedürfnisse aufmerksam machen
Folgendes Szenario: Das Haus zur Betreuung von alleinerziehenden Müttern in Not veranstaltet einen Weihnachtsbasar, bei dem sich die Bewohner Spielzeug-Geschenke für die Kinder kostenlos abholen können. Es gibt nur ein Problem – es wurden nicht genügend Geschenkespenden abgegeben.
Dieses Szenario ist natürlich ein Alptraum für Ihre Organisation. Sie können nicht auf den nächsten Newsletter warten, Ihre Mitglieder direkt anzuschreiben ist viel zu teuer und wahrscheinlich haben diese bereits ihre Spende geleistet und Sie sollten sie nicht noch einmal mit einer Spendenanfrage strapazieren. Auch die Medien würden das Thema in der gebotenen Eile nicht aufnehmen. Was nun? Sie können Ihren Hilferuf – sogar mit einer genauen Ortsangabe des in Not befindlichen Hauses – ganz einfach in Ihren Sozialen Netzwerken öffentlich platzieren und durch sog. Viral Marketing (vergleichbar der Mund-zu-Mund-Propaganda) um Hilfe bitten. Ihre Mitglieder und Spender werden diesen Aufruf aufgrund Ihrer Bitte wiederum in die eigenen Netzwerke transportieren und so wird mit hoher Wahrscheinlichkeit der Weihnachtsbasar doch noch mit glücklichen Kinderaugen enden.
9. Erzeugen Sie Begeisterung und Aufregung für Ihr (Fundraising) Event
Die Menschen überschlagen sich, nur um bei Ihrem Event dabei zu sein und massenweise Geld für Ihre Arbeit zu spenden… Schade. ÄsLeider entspricht dies zumeist nicht der Realität und ist frommes Wunschdenken.
Sozial Media kann Ihnen helfen, einen „Hype“ rund um Ihr Event aufzubauen. Er kann Menschen dazu bringen, Ihr Event zu besuchen und das Interesse der Medien zu wecken. Oder Sie schärfen damit die Aufmerksamkeit von Ladenbesitzern, die entweder dieses Event in irgendeiner Weise sponsern oder sogar mit Ihnen kooperieren möchten.
10. Sie können Beziehungen zu Journalisten und Bloggern aufbauen
Viele Journalisten, Blogger und Menschen, die in den Medien arbeiten sind selbst aktiv in den Sozialen Netzwerken vertreten und scannen fortwährend die Informationen nach interessanten Geschichten oder Aufmachern. Wenn Sie diese Personen unterstützen und Ihnen „Futter“ bieten, wird dies dazu beitragen, dass Sie vermehrt um Artikel über Ihre Arbeit oder fundierte Informationen zu Ihrem Expertenthema angefragt werden und somit Ihre Arbeit weiter verbreitet wird. Sie erhalten damit quasi kostenlose Öffentlichkeitsarbeit.
Wie Sie sehen gibt es diverse Gründe dafür, warum sich auch Non-Profit-Organisationen in den Social Media engagieren sollten. Wahrscheinlich werden Sie nun sagen, dass Sie keine Zeit haben, um sich in diese Themen tiefergehend einarbeiten zu können. In diesem Fall kann Ihnen eine Social Media Beratung helfen, welche Sie bei der Festlegung Ihrer Ziele sowie bei der Ausarbeitung einer individuellen Social Media Strategie unterstützen kann. Auch die Nachverfolgung der gesetzten Ziele (Monitoring) oder die Unterstützung bei praktischen Aktivitäten kann Bestandteil dieser Dienstleistung sein. Für Organisation und Vereine in Kiel und Umgebung würde ich Ihnen gerne dabei helfen, Ihr Profil nutzenbringend in den Sozialen Netzwerken zu platzieren und voranzutreiben. Schreiben Sie mir zum Kontakt gerne eine Email.
Ich habe heute lange mit mir gerungen, ob ich das neue WordPress 3.3 schon installieren soll. Man weiss ja von anderen Software-Installationen, dass der erste Wurf immer noch ein klein wenig fehleranfällig ist – da kann man vorher noch so viel testen.
Schliesslich hat aber die Neugier gesiegt und ich habe das Update gewagt. Natürlich nicht auf einer Kundeninstallation,dafür ist mir die Sache doch ein wenig zu heikel, aber meinen eigenen Blog kann ich ja ruhig zerschiessen :-).
Schon beim Klicken auf die vorgeschlagene Aktualisierung im Dashboard kommt der gewohnt Warnhinweis, dass man vor der Aktion tunlichst ein komplettes Backup von Daten & Datenbank machen soll, es ist auch ein Verweis auf Beschreibungen gegeben, falls jemand noch nicht weis, wie das geht. Das hatte ich dann also getan und dann konnte es losgehen.
Nach dem Backup klickte ich also mutig auf den Update-Button und stellte mich auf eine gewisse Zeit des Wartens ein. Nebenher wollte ich noch ein bisschen was anderes Arbeiten – es bliebt beim wollen. Nach gefühlt nicht mal 2 Sekunden meldete das System Vollzug und begrüsste mich mit dem neuen Willkommens-Schirm, der die Neuerungen von WordPress 3.3 nochmals im Detail erläutert. Nachdem man den Schirm wegklickt, kann man die neuen Features der Reihe nach probieren, kleine Boxen mit einem blauen Streifen weisen gezielt darauf hin, man kann sie gar nicht verfehlen.
Besonders interessiert war ich an dem neuen Uploader. Was soll ich sagen, das Drag & Drop ist extrem cool. Super comfortabel, soweit ich es bisher beurteilen kann sehr stabil und schnell. Einfach gelungen. Ebenso erleichtern die Ausklappmenüs die Arbeit und sparen ein wenig der kostbaren Zeit. Und auch die neue Admin-Zeile am oberen Bildrand besticht durch eine neue Klarheit, die das Arbeiten noch einfacher macht.
Danke liebes WordPress-Entwicklerteam für diese tolle neue Version und ich hoffe, dass ich nicht noch die versteckten Schwachstellen entdecken muss :-).
Habt ihr 3.3 schon installiert? Wie sind eure Erfahrungen damit? Ich würde mich über einen Kommentar freuen. Vielen Dank.
Entweder hatten die WordPress-Entwickler ein paar schlaflose Nächte oder die erkannten Fehler seit dem Release Candidate 1 waren von eher geringer Natur. Auf jeden Fall ist es seit heute morgen endlich soweit:
Wordpress 3.3 ist in der finalen Version auf WordPress.org zum Download verfügbar oder kann in den WordPress-Installationen über das Dashboard aktualisiert werden.
Die Version 3.3 trägt den Beinamen “Sonny”, womit dem grossartigen Jazz-Saxophonisten Sonny Stitt gewürdigt werden soll.
In meinem Artikel vor einigen Tagen habe ich die Neuerungen und Vorteile der Version 3.3 schon eingehend erläutert, deswegen hier nur ein paar Stichworte.
Für die Benutzer:
Drag&Drop Bilduploader
Navigation mit Hover-Menü
eine neue Toolbar
verbesserter Support für mehrere Autoren
neuer Tumblr Importer
sog. Pointer Tips mit Hinweisen zu neuen Funktionen oder Versionen
Für Entwickler:
neue Editor API
neue jQuery Version
Die neue Version steht nun also zur Verfügung. Was meint ihr, sollte man noch ein bisschen mit dem Update warten oder kann man schon gefahrlos damit arbeiten? Bitte schreibt eure Meinung in die Kommentare. Vielen Dank!
Nur ein paar Tage nach dem Release Candidate 2 der neuen WordPress Version 3 überrascht uns das Entwicklerteam mit einer neuen – und diesmal hoffentlich letzten – Vorabversion zum neuen Release. Es scheint, als ob die Entwickler noch ein paar letzte Fehler und Ansatzpunkte für Verbesserungen gefunden haben, die diesen neuen Release Candidate rechtfertigen. Eigentlich hatten wir nach dem RC2 in den kommenden Tageb schon die finale Version 3.3 erwartet.
Ich gehe trotzdem noch davon aus, dass wir alle, die wir WordPress benutzen, ein schönes Weihnachtsgeschenk zum Download vorfinden werden. Das sagen auch die Entwickler in dem unten referenzierten Artikel, wonach Version 3.3 nächste Woche verfügbar sein soll.
Über die tollen neuen Features hatte ich ja schon in einem früheren Artikel berichtet. Wir dürfen alle gespannt sein, wenn wir die neue Version das erste Mal installieren.
Wer sich die paar letzten Änderungen im RC3 im Detail anschauen möchte, folge bitte diesem Link: [Change Log].
Für Entwickler eigener Plugins, Themes und WordPress-Zusätze wird dies wohl die letzte Vorab-Version für eigene Kompatibilitätstests sein, also, wer noch nicht getestet und modifiziert hat, nun wirds aber höchste Eisenbahn! Im Entwicklerblog gibt es noch eine Vielzahl an Einträgen, die hierbei behilflich sein können: [Entwickler]
Die originale Pressemeldung aus dem WordPress-Blog gibt es hier: [Blog]
Auch bei Google+ wird man auf Photos nun erkannt. Seit dieser Nacht hat der Social Media Dienst seine Version der Gesichtserkennung “Find my Face” eingeführt. Nach eigenen Aussagen sind dabei deutsche Datenschutzbestimmungen beachtet worden – wir werden es ja in der Praxis sehen…
“Wir wissen, dass der Datenschutz bei Gesichtserkennungs-Technologie eine empfindliche Angelegenheit ist”, sagte der Datenschutzbeauftragte von Google, Peter Fleischer, am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa.
Die Funktionalität steht seit heute morgen rund 10 Prozent der User zur Verfügung, die nun in ihren Einstellungen entscheiden können, ob Find my Face auf die hochgeladenen Bilder aktiviert werden soll. Offenbar hat Google aber aus den Fehlern von Facebook gelernt und fragt einen Benutzer von vornherein noch einmal explizit, ob dieser mit einem Tagging in einem Photo einverstanden ist. Sollte es keine grösseren Probleme geben, steht Find my Face in den nächsten Tagen allen Benutzern zur Verfügung.
Ist jemand bei den “Anfängern” dabei und kann Erfahrungen wiedergeben? Dann gerne einen Kommentar hinterlassen. Würden Sie die Option aktivieren?
Facebook unternimmt bekanntlich ja fortwährend Anstrengungen, Regionen des Internets in sich aufzunehmen, die sich bisher in “fremder” Hand befanden. Nun plant das Unternehmen offenbar einen Subscribe Button (bzw. eher ein Plugin) für Webseiten. Dies ist einer Äusserung zu entnehmen, die Facebook Europe Managerin Joanna Shields gegenüber TechCrunch am Mittwoch auf der Le Web in Paris getätigt hatte.
Wenn Webseiten-Inhaber das Plugin eingebunden haben, wird es möglich sein, mit nur einem Klick News von diesen Quellen über das persönliche Facebook-Profil zu verfolgen. Für mich klingt das irgendwie nach einer Mischung aus Twitter Follow und RSS-Feed. Der Grundgedanke ist recht interessant, man muss abwarten, wie genau das Plugin ausgestaltet ist, insbesondere in Bezug auf Datenschutz. Auf jeden Fall wird dies wieder zusätzliches Öl in das Feuer zwischen Facebook und dem Datenschutzbeauftragten von Schleswig-Holstein giessen…
Über den Zeitpunkt des offiziellen Roll-Outs des Plugins gibt es bisher nur Spekulationen. Von offizieller Seite heisst es nur:
“We will soon launch the Subscribe plugin, an extension of the Subscribe button, that publishers and other developers can add to their web sites to make it easy for people to connect to reporters and public figures in one click. We have no further details to share at this time.”
Würden Sie (mit dem derzeitigen Informationsgehalt) den Subscribe-Button in Ihre Website einbinden?